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Operation

Sollte ein adipositas-chirurgischer Eingriff erwünscht sein, planen wir gemeinsam in der Adipositassprechstunde die nächsten Schritte. Die Entscheidung für oder gegen eine Operation erfolgt erst nach sorgfältiger und gemeinsamer Abwägung der Alternativen.

Das Therapiekonzept am Klinikum Wetzlar orientiert sich am Leitlinienkatalog der Krankenkassen, der im Augenblick bindend ist. Dort ist festgelegt, welche zusätzlichen Voraussetzungen für eine Operation vorliegen müssen.

Welche Operation ist die richtige?

Bei den Operationen unterscheidet man grundsätzlich „restriktive Verfahren“ und „restriktiv-malabsorptive Verfahren“.

Zu den restriktiven Operationen gehören das Magenband und der Schlauchmagen.
Zu den restriktiv-malabsorptiven Operationen gehören die verschiedenen Formen des Magenbypass und andere zum Teil sehr aufwändige Operationen.

Bei uns werden die beiden Operationen angeboten, die weltweit mit großem Abstand am häufigsten durchgeführt werden:

Dies ist die operative Bildung eines Schlauchmagens (häufigste OP weltweit) und der Magenbypass, der sowohl als Y-Bypass (bisher häufigste OP weltweit) und als so genannter Minibypass (Neuentwicklung der letzten Jahre) durchgeführt wird. Die Implantation eines Magenbandes als gering invasives restriktives Verfahren ist weltweit in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen weitgehend wieder verlassen worden.

Die Operationen werden alle in minimalinvasiver Technik (Schlüsselloch-Chirurgie) durchgeführt.

In unserer Klinik ist die Bildung eines Schlauchmagens die Standardoperation, die wir bei der überwiegenden Zahl unserer Patienten durchführen. Sie hat den Vorteil, dass die Nahrungspassage nicht verändert wird (keine Umleitungen) und deswegen auch nach der Operation die Möglichkeit besteht, Magenspiegelungen durchzuführen.

In den Vorgesprächen werden wir gemeinsam die einzelnen Möglichkeiten genau besprechen und die beste Möglichkeit einer Operation individuell erarbeiten.