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10.03.2017

Masern: Keine neuen Fälle durch umfangreiche Schutzmaßnahmen


Wetzlar, 10. März 2017 – Seit dem 26. Februar sind am Klinikum Wetzlar keine Masernübertragungen mehr aufgetreten.  „Durch die zahlreichen Maßnahmen, die wir ergriffen haben, konnten wir die Ausbreitung von Masern am Klinikum Wetzlar schnell eindämmen“, erklärte Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. „Darüber sind wir sehr froh und ich danke allen Mitarbeitern, die mit sehr viel Engagement dazu beigetragen haben, dass der Krankenhausbetrieb ohne Einschränkungen weiter gehen konnte.“

Insgesamt sind 9 Mitarbeiter des Klinikums Wetzlar an Masern erkrankt. Seit Bekanntwerden der ersten Fälle wurden viele Schutzmaßnahmen eingeführt.

Es wurde bei allen Mitarbeitern der Schutz gegen Masern mittels Blutuntersuchungen überprüft. Dadurch ist sichergestellt, dass in den Lahn-Dill-Kliniken nur Mitarbeiter mit ausreichendem Schutz in der Patientenversorgung eingesetzt werden. Da momentan hessenweit ein Risiko besteht, an Masern zu erkranken, wurde diese Maßnahme auch an den Standorten Braunfels und Dillenburg durchgeführt. Die Patientenversorgung war in allen Bereichen zu jeder Zeit gesichert.

Nach Angaben des Gesundheitsamts ist die Erkrankungsrate im Lahn-Dill-Kreis weiterhin hoch. Deshalb müssen alle Krankenhäuser täglich mit Neuaufnahmen von Masernpatienten rechnen. Diese werden in den Lahn-Dill-Kliniken strikt isoliert. Aus diesem Grund werden unsere besonders schutzbedürftigen Patienten weiterhin auf ihren Masernschutz überprüft. Dies gilt für Schwangere und Neugeborene, Tumorpatienten sowie Patienten der Intensivstation. Bei diesen Patienten besteht keine Möglichkeit, sich durch Impfung zu schützen, daher sind sie auf diese Maßnahmen angewiesen.

„Wir können inzwischen davon ausgehen, dass innerhalb des Klinikums Wetzlar die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit Masern geringer ist als in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens. Daher sind wir sehr zuversichtlich, dass keine weiteren Masernerkrankungen am Klinikum Wetzlar auftreten werden“, erklärte Dr. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor der Lahn-Dill-Kliniken.

Alle Mitbürger sind weiterhin dringend dazu aufgerufen, ihren Impfschutz zu überprüfen und bei fehlenden Impfungen diese durch den Hausarzt nachholen zu lassen.