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Bestrahlungsplanung

Die Anwendung moderner Bestrahlungstechniken ist heute ohne die Unterstützung durch Computersysteme nicht mehr denkbar. Neben der Steuerung der Bestrahlungsgeräte ist auch die Planung der Bestrahlung computerbasiert. Um ein möglichst optimales Behandlungsergebnis zu erzielen sind eine Vielzahl von Informationen (Datenmengen) zu berücksichtigen. Die Bestrahlungsplanung selbst kann in einen medizinischen und physikalischen Planungsprozess unterteilt werden wobei beide Bereiche eng miteinander verzahnt sind. Im medizinischen Teil werden auf Basis der bildgebenden Verfahren und der sonstigen Diagnostik Lage und Größe der Bestrahlungsregion und ihre Abgrenzung zu Risikoorganen sowie die Einzeldosis und Gesamtdosis der Bestrahlung festgelegt. Im physikalischen Teil versucht der Medizinphysikexperte die medizinischen Vorgaben mit einem speziellen Computerprogramm in einen für jeden Patienten individuell optimierten  Bestrahlungsplan umzusetzen. Wobei ein optimaler Plan durch eine hohe und homogene Dosisauslastung des Zielvolumens unter gleichzeitiger maximaler Schonung von gesundem Gewebe charaktersisiert ist. Um dieses Ziel zu erreichen sind zahlreiche Parameter zu berücksichtigen:

  • Bildgebung (CT (auch PET-CT), MRT, Szinitigraphie, Ultraschall)
  • technische Möglichkeiten der Bestrahlungsgeräte
  • Lage und Nähe zu Risikoorganen (besonders strahlensensible Organe die nicht vom Tumor befallen sind)
  • Gesundheitszustand und Lagerung des Patienten
  • Vorhandensein von Inhomogenitäten ( Prothesen, Herzschrittmacher)

um nur einige zu nennen.

Ergeben sich im Behandlungsverlauf neue Erkenntnisse können diese umgehend in eine aktualisierte Planung einfliessen. Sollte irgendwann eine weitere Bestrahlung nötig werden oder ist eine kombinierte Bestrahlung externer und interner Verfahren nötig, können diese im Computerprogramm zusammengeführt werden und in einem sogenannten Summenplan Berücksichtigung finden.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Ausstattung der Strahlentherapie/Radioonkologie