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Afterloadinggerät

Eine Tumorbestrahlung kann nicht nur von ausserhalb des Körpers sondern auch vom Körperinneren her erfolgen. Beim Afterloadingverfahren werden Nadeln, Schläuche oder spezielle Applikatoren durch vorhandene Körperöffnungen oder künstlich geschaffene Öffnungen in der unmittelbaren Nähe (brachys: kurz, nah) des Tumors platziert. Diese werden dann durch das Afterloadinggerät automatisch mit einem radioaktiven Strahler beschickt. Der Strahler selbst ist nur wenige Millimeter groß und verbleibt nach einem vorher genau bestimmten Zeit- und Wegschema (einige Minuten) im Körper. Die dabei applizierte Dosis hat einen Wirkungsbereich von nur wenigen Zentimetern und fällt ausserhalb dieses Bereiches sehr stark ab. Dadurch wird eine maximale Schonung des umliegenden gesunden Gewebes erreicht. Voraussetzung für die Anwendung des Afterloadingverfahrens ist eine geringe räumliche Ausdehnung und eine gute Erreichbarkeit des Tumors.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Ausstattung der Strahlentherapie / Radioonkologie