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Patienteninformationen

In einem ausführlichen Gespräch informieren wir uns genau über die aktuellen Gesundheitsstörungen. Das weitere Vorgehen wird mit dem Patienten (ggf. auch mit den Angehörigen) individuell abgestimmt. Unsere Maxime ist, dem Patienten durch sinnvoll gesteuerte Prozessabläufe nur so viel Diagnostik wie nötig und so schonend wie möglich - unter genauer Abwägung des Nutzens - zukommen zu lassen und die angemessenen therapeutischen Maßnahmen möglichst zügig einzuleiten. Durch eine differenzierte interdisziplinäre Zusammenarbeit kann die medizinische Versorgung der Patienten auf höchstem Niveau, mit allen technischen Möglichkeiten und entsprechend des aktuellsten Stands des Wissens durchgeführt werden.

Wir praktizieren eine Evidenz-basierte Medizin - dies bedeutet: vor allem diejenigen Behandlungsmethoden werden eingesetzt, deren Nutzen für den Patienten in kontrollierten Vergleichsstudien bewiesen ist. Dazu stehen alle modernen Informationstechniken zur Verfügung. Vorrang hat aber immer die menschliche Medizin zum Wohl der Patienten.

Gastroenterologie/Hepatologie

Die Gastroenterologie (Magen-Darm-Heilkunde) ist das Kerngebiet der Medizinischen Klinik II. Akute und chronische Blutungen im Magen oder Darm, Störungen der Motilität der Speiseröhre, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (z.B. akute und chronische Pankreatitis) und der Gallenwege, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulzerosa, Divertikulitis) sowie alle gut- und bösartigen Tumoren des gesamten Gastrointestinaltrakts stehen hier im Mittelpunkt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Leberheilkunde (Hepatologie). Hier werden alle Formen einer akuten bzw. chronischen entzündlichen Lebererkrankung (z. B. Virushepatitis, autoimmune Hepatitis), einer Leberzirrhose einschließlich deren Komplikationen (z.B. Aszites, Ösophagusvarizen) und auch Patienten mit gut- bzw. bösartigen Lebertumoren und Patienten nach Lebertransplantation behandelt. Eine entsprechende Labor- und Gewebediagnostik ist vorhanden. Die Medizinische Klinik II ist assoziiertes Mitglied im bundesweit etablierten Kompetenznetz Hepatitis (HepNet).

Schwerpunkte dieses ganzen Bereichs bilden die Prävention (Vorbeugung), Diagnostik, Behandlung und ggfs. Nachsorge:

  • von Schluckstörungen und entzündlichen Erkrankungen der Speiseröhre (z.B. Achalasie, Refluxerkrankungen der Speiseröhre)
  • von Erkrankungen des Dünndarms (z.B. Sprue)
  • von Ulkuserkrankungen (z.B. Magen- bzw. Zwölffingerdarmgeschwür)
  • chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (z.B. M. Crohn, Colitis ulzerosa)
  • akuter und chronischer Durchfallserkrankungen
  • des sog. Reizdarm-Syndroms
  • von Vorstufen bzw. frühen und fortgeschrittenen Stadien aller bösartiger (maligner) Erkrankungen: der Speiseröhre, des Magens, des Dünndarms, Dickdarms und Enddarms (Kolon- und Rektumkarzinom), der Bauchspeicheldrüse, der Leber und der Gallenblase und der Gallengänge
  • akuter und chronischer Erkrankungen der Leber (z.B. Virushepatitis B und C, autoimmune Hepatitiden, primäre Gallengangserkrankungen) und auch
  • der Leberzirrhose und deren Komplikationen (z.B. Varizen und Varizenblutung, Aszites) einschließlich der Vorbereitung der Patienten zur Lebertransplantation sowie der Betreuung dieser Patienten nach der Transplantation.

Onkologie

Die Onkologie beinhaltet die Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen des Magen-Darmtraktes, der Leber und Gallenblase/Gallenwege und auch anderer Organsysteme (z.B. der Lunge, Weichteile). Aber auch die Beratung zu Vorsorgemaßnahmen und die Organisation der Nachsorge nach Abschluss der Behandlung gehört zu den Aufgaben der Onkologie. Mit Hilfe der Endoskopie, der Sonographie, der Endo-Sonographie und zusätzlich spezieller radiologischer Verfahren lassen sich diese Tumore oft frühzeitig erkennen, durch gezielte Punktionen differenzieren und häufig rechtzeitig behandeln. Hierfür ist eine enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken des Hauses, insbesondere mit der Klinik für Hämatoonkologie / Palliativmedizin, der Klinik für Radioonkologie, der Klinik für Allgemeine, Viscerale und Onkologische Chirurgie, der Abteilung für Radiologie sowie der überregionalen Gemeinschaftspraxis für Pathologie und Zytologie etabliert. Des Weiteren besteht zur Versorgung der Patienten im palliativmedizinischen Bereich eine enge Kooperationen mit der Klinik für Hämatoonkologie / Palliativmedizin, den Hausärzten, dem Hospiz und den Pflegediensten.

Stoffwechselerkrankungen

Die Betreuung von Patienten mit Diabetes und Stoffwechselerkrankungen erfolgt durch ein Team von ärztlichen Mitarbeiter/-innen, darunter speziell ausgebildete Diabetologen (DDG), Pflegekräften, Diätassistentinnen und Labormitarbeitern. Wöchentlich finden an mehreren Tagen Diabetesschulungen für Patienten mit Diabetes und deren Angehörige statt. Es wird für jeden Patienten ein individuelles, auf die persönlichen Möglichkeiten abgestimmtes Konzept entwickelt. Patienten mit diabetischem Fußsyndrom werden leitliniengerecht in der Medizinischen Klinik II behandelt.

Es besteht eine enge Kooperation mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie Diabetes-Schwerpunktpraxen, insbesondere bei Komplikationen (schwere Stoffwechselentgleisungen, schwere Infektionen und Durchblutungsstörungen z.B. des Fußes). Hier erfolgt eine interdisziplinäre Betreuung der Patienten Klinik für Gefäßchirurgie sowie der Abteilung für Radiologie. Neben dem Diabetes mellitus werden schwerpunktmäßig Schilddrüsenerkrankungen, Störungen des Fettstoffwechsels auch im Rahmen des Adipositas-Zentrums sowie des Knochenstoffwechsels (v.a. Osteoporose) betreut.