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Im Bereich der Kardiologie werden alle Herzkrankheiten und Kreislaufkrankheiten behandelt: Herzklappenfehler, Herzrhythmusstörungen, koronare Herzkrankheiten und der frische Herzinfarkt sind daher sehr häufige Krankheitsbilder.

An drei Linksherzkathetermessplätzen werden pro Jahr etwa 3000 Patienten untersucht und dabei etwa 900 Koronarangioplastien durchgeführt. Mit diesen Leistungszahlen gehört die Kardiologie in Wetzlar zu den drei größten kardiologischen Zentren in Hessen.

Eine 24-Stunden-Bereitschaft sorgt dafür, dass Patienten mit akutem Herzinfarkt ohne Zeitverzögerung eine schnellstmögliche Wiedereröffnung der verschlossenen Herzkranzarterie ermöglicht wird. Auch Rechtsherzkatheteruntersuchungen und elektrophysiolgische Untersuchungen (EPU) sind im Leistungskatalog enthalten.

In Zusammenarbeit mit der Gefäßchirurgie des Hauses werden alle modernen Herzschrittmacher und interne Defibrillatoren implantiert.

Daneben stehen alle Formen der nichtinvasiven kardiologischen Diagnostik zur Verfügung.

In einem technisch hochmodernen Katheterlabor können Herzrhythmusstörungen durch Verödung (Ablation) von Leitungsbahnen im Herzen behandelt werden. So besteht auch die Möglichkeit, Vorhofflimmern als eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen durch eine Verödungstherapie (Pulmonalvenenisolation) zu heilen.

Des Weiteren ist es im Rahmen eines Herzkathetereingriffs möglich, durch die Implantation eines "Stöpsels" in das linke Vorhofohr die Patienten mit Vorhofflimmern, die keine Blutverdünnung nehmen möchten oder können, vor einem Schlaganfall zu schützen (Vorhofohrverschluss).