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Patienteninformationen

Die Schwerpunkte der Medizinischen Klinik I bilden die Kardiologie (Behandlung von Herzkrankheiten), Angiologie (Gefäßkrankheiten), Pulmonologie (Lungenkrankheiten), Nephrologie (Nieren- und Hochdruckkrankheiten) sowie Dialyse (künstliche Niere) und Intensivmedizin.

Intensivmedizin

Der Medizinischen Klinik I ist die Leitung der Intensivstation 1 zugeordnet. Hier werden auf 13 Bettplätzen die schwerstkranken Patienten betreut. Im Jahr 2006 wurden hier etwa 1700 Patienten versorgt.

Alle Möglichkeiten der intensivmedizinischen Diagnostik und Therapie kommen zum Einsatz. Dazu gehören alle modernen Formen der maschinellen Beatmung (auch nichtinvasiv), chronisch veno-venöse Hämofiltration (CVVH), invasive Blutdruckmessung oder die Intraaortale Ballonpumpe (IABP).

Trotz notwendigen Einsatz von Maschinen steht dem Leitbild des Hauses entsprechend die menschliche Zuwendung zum Patienten und seinen Angehörigen im Vordergrund. 

Kardiologie

Im Bereich der Kardiologie werden alle Herzkrankheiten und Kreislaufkrankheiten behandelt: Herzklappenfehler, Herzrhythmusstörungen, koronare Herzkrankheiten und der frische Herzinfarkt sind daher sehr häufige Krankheitsbilder.

An drei Linksherzkathetermessplätzen werden pro Jahr etwa 3000 Patienten untersucht und dabei etwa 900 Koronarangioplastien durchgeführt. Mit diesen Leistungszahlen gehört die Kardiologie in Wetzlar zu den drei größten kardiologischen Zentren in Hessen.

Eine 24-Stunden-Bereitschaft sorgt dafür, dass Patienten mit akutem Herzinfarkt ohne Zeitverzögerung eine schnellstmögliche Wiedereröffnung der verschlossenen Herzkranzarterie ermöglicht wird. Auch Rechtsherzkatheteruntersuchungen und elektrophysiolgische Untersuchungen (EPU) sind im Leistungskatalog enthalten.

In Zusammenarbeit mit der Gefäßchirurgie des Hauses werden alle modernen Herzschrittmacher und interne Defibrillatoren implantiert.

Daneben stehen alle Formen der nichtinvasiven kardiologischen Diagnostik zur Verfügung.

In einem technisch hochmodernen Katheterlabor können Herzrhythmusstörungen durch Verödung (Ablation) von Leitungsbahnen im Herzen behandelt werden. So besteht auch die Möglichkeit, Vorhofflimmern als eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen durch eine Verödungstherapie (Pulmonalvenenisolation) zu heilen.

Des Weiteren ist es im Rahmen eines Herzkathetereingriffs möglich, durch die Implantation eines "Stöpsels" in das linke Vorhofohr die Patienten mit Vorhofflimmern, die keine Blutverdünnung nehmen möchten oder können, vor einem Schlaganfall zu schützen (Vorhofohrverschluss).