„Durchgeschmuggelt!“ – Gelenkexperten informieren über schonenden Hüftgelenksersatz
Zahlreiche Interessierte informierten sich vergangene Woche bei einer Veranstaltung der Gelenkexperten der Dill-Kliniken in Dillenburg über moderne Möglichkeiten des Hüftgelenksersatzes. Der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Priv.-Doz. Dr. med. René Burchard, gab zunächst einen Überblick über die Entwicklung und Bedeutung des künstlichen Hüftgelenks.
Pressemitteilung
28.09.2026
Dillenburg
Im Anschluss stellte der neue geschäftsführende Oberarzt Dr. med. Felix Brenck die sogenannte AMIS-Methode vor. Der erfahrene Spezialist für minimalinvasive Hüftchirurgie erläuterte, wie bei diesem Verfahren ein besonders schonender Zugang zum Hüftgelenk geschaffen wird. Im Gegensatz zu klassischen Operationsverfahren werden dabei Muskeln und Sehnen möglichst nicht durchtrennt. „Man schmuggelt sich quasi zwischen den Muskeln durch“, erklärte der erfahrene Operateur und verdeutlichte damit das Prinzip des minimalinvasiven Zugangs. Durch die muskelschonende Operation können unter anderem Schmerzen und Bewegungseinschränkungen nach dem Eingriff reduziert und die frühe Mobilisation unterstützt werden.
Zum Abschluss gab Peter Dittrich, Leiter der Physiotherapie an den Dill-Kliniken, praktische Tipps für die Zeit nach dem Hüftgelenksersatz und zeigte auf, worauf Patienten während der Rehabilitation achten sollten.
Zahlreiche Besucher nutzten anschließend ausführlich die Gelegenheit, Fragen an die Referenten zu stellen.
„Wir sind stolz darauf, mit Dr. Brenck einen langjährig erfahrenen Anwender der AMIS-Methode in unserem Team zu haben“, so der Chefarzt. „Damit können wir unseren Patienten eine moderne und schonende Operationsmethode direkt vor Ort anbieten.“