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Weitere Verbesserung der Behandlung kardiologischer Patienten

Sparkassenstiftung spendet über 60.000 Euro an das Klinikum Wetzlar

Wetzlar, 13. Mai 2013 – Die Sparkassenstiftung der Sparkasse Wetzlar spendete dem Klinikum Wetzlar über 60.000 Euro für die Anschaffung eines intravaskulären Ultraschall- und Druckmessplatzes für die kardiologische Abteilung. Durch das Gerät ist es möglich, mittels Ultraschall die Lage eines eingesetzten Stents (Platzhalter nach Ballon-Aufdehnung von Gefäßen) bei der Behandlung von Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße zu prüfen und bei Bedarf zu optimieren. Durch diese Bildinformationen können die Langzeitergebnisse kardiologischer Patienten weiter verbessert werden.„Wir danken der Sparkassenstiftung sehr für diese großzügige Spende“, erklärte Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. „Durch das neue Gerät können wir die Behandlung der kardiologischen Patienten am Klinikum Wetzlar weiter optimieren“.Die Lahn-Dill-Kliniken am Standort Wetzlar verfügen über eine große Erfahrung bei der gezielten Behandlung von Durchblutungsstörungen des Herzens. „Wir behandeln im Bereich der Kardiologie an unseren Linksherzkathetermessplätzen jährlich rund 3.000 Patienten“, erklärte Dr. med. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor der Lahn-Dill-Kliniken. „Damit gehört die Abteilung zu den fünf größten kardiologischen Zentren in Hessen“, so Köneke weiter.Bereits heute werden in der Kardiologie Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße (Herzinfarkt, Angina pectoris) mittels so genannter minimal-invasiver (mit kleinsten Verletzungen von Haut und Weichteilen verbundener) Eingriffe und nicht mehr operativ behandelt. Dabei werden verengte Gefäße durch Ballonkatheter aufgedehnt und anschließend mit einem Platzhalter (Stent) zur Offenhaltung der Gefäße versorgt. Bei etwa 10 bis 15 Prozent der Patienten ist es sinnvoll, den korrekten Sitzes des Stents und die Qualität des Blutflusses zu überprüfen.Dies ist nun am Klinikum Wetzlar durch den neuen Ultraschall- und Druckmessplatz möglich. Dabei wird der Ultraschall- bzw. Druckmesskatheter in das versorgte Gefäß eingebracht und bis zu den Herzkranzgefäßen vorgeschoben. An der Spitze des Katheters befindet sich eine kleine Ultraschallsonde, die die Bildinformationen über die korrekte Anlage des Stents liefert. Dadurch ist es möglich, die Lage des Stents und damit den Blutfluss im Gefäß zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren.

Über die Sparkassenstiftung

Die Stiftung der Sparkasse Wetzlar wurde als Krankenhausstiftung bereits im Jahre 1967 gegründet. Stiftungszweck war die leihweise Überlassung von medizinischen Geräten an gemeinnützige Krankenhäuser in unserem Geschäftsgebiet. Ehemaliges Vorstandsmitglied war Armin Ringsdorf. Derzeit ist Ulrike Kynast Vorstandsmitglied der Stiftung.Im Jahre 2007 wurde die Krankenhausstiftung in die Stiftung der Sparkasse Wetzlar umgewandelt. Bis zu diesem Datum wurden medizinisch-technische Geräte im Wert von 1,4 Mio. EUR den Krankenhäusern zur Verfügung gestellt. Durch die Änderung wurde der Stiftungszweck erheblich ausgeweitet. Gefördert werden das öffentliche Gesundheitswesen, Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung, Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz, Denkmalschutz, Sport, Wohlfahrtspflege und Heimatpflege.Seit dem Jahre 2007 (Umwandlung der Stiftung und Ausweitung des Stiftungszwecks) wurden weitere 900.000,-- EUR gemeinnützigen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.Das Stiftungskapital beträgt zurzeit 5 Mio. EUR. Die Stiftung der Sparkasse Wetzlar fördert eine Vielzahl von Projekten und Aktivitäten, die ansonsten nicht möglich wären.