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Vorbereitung auf Umgang mit gefährlichen Infektionserregern

Fortbildung im Klinikum Wetzlar

Wetzlar, 24. November 2017 – „Pestausbruch auf Madagaskar“, „Choleraepidemie im Jemen“, solche Meldungen sind immer wieder in den Medien zu lesen. Auch in Zeiten ohne konkrete Hinweise in Deutschland auf Erkrankungen mit hochpathogenen Viren wie Ebola-, Marburg-, Lassa-, oder Krim-Kongofieber klären die Lahn-Dill-Kliniken ihre Mitarbeiter über das Thema auf. Ziel ist es, das Personal zu sensibilisieren und es auf zukünftige Epidemien mit gefährlichen Infektionserregern vorzubereiten. Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum für Hochpathogene Infektionserreger am Amt für Gesundheit der Stadt Frankfurt/Main, der Rettungsleitstelle und dem Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises haben die Lahn-Dill-Kliniken eine Fortbildung zum Thema veranstaltet.Die entsprechenden Infektionskrankheiten kommen in Deutschland normalerweise nicht vor, können aber durch Reisende eingeschleppt werden. So kam es in den letzten Jahren in Deutschland und Europa zu mehreren importierten Fällen von viralem hämorrhagischem Fieber, wie z.B. Ebola- und Lassafieber. Bereits bei Verdacht auf Vorliegen einer Erkrankung durch hochpathogene Infektionserreger müssen erforderliche Schutzmaßnahmen im Umgang mit Patienten und deren Kontaktpersonen umgesetzt werden, um eine Ausbreitung der Krankheit zu vermeiden. „Insbesondere muss sich das medizinische Personal aufgrund des engen Kontaktes zum Patienten und zu potenziell infektiösem Material besonders gut schützen“, erklärte Dr. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor der Lahn-Dill-Kliniken. „Damit unsere Mitarbeiter hier gut gewappnet sind, schulen wir sie regelmäßig zu diesem Thema.“Dr. Boris Böddinghaus vom Amt für Gesundheit in Frankfurt/Main und seine Kollegen informierten bei der Veranstaltung unter anderem über das weltweite Seuchengeschehen. Zudem wurden die Teilnehmer darüber informiert, welche Krankheitsanzeichen auf eine Infektion schließen lassen. Darüber hinaus wurde bei der Veranstaltung das Wissen zum Umgang mit der Schutzkleidung aufgefrischt.