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Vier Tonnen schwerer MRT schwebt über den Dill-Kliniken

Vier Tonnen schwere Luftpost für die Dill-Kliniken: der neue MRT wird geliefert.

Der Ärztliche Leiter der Radiologie Lahn-Dill, Dr. med. Gernot Schulz vor dem neuen MRT, das im Mai 2013 in Betrieb gehen soll.

Dillenburg, 11. April 2013 – Gestern wurde ein moderner Magnetresonanz-Tomograf (MRT) für die Radiologie Lahn-Dill in den Dill-Kliniken angeliefert. Das rund vier Tonnen schwere Gerät wurde dafür unter erheblichem Aufwand mit einem Kran in die Räume der Radiologie Lahn-Dill transportiert. Hierfür wurde die Zufahrt zum Parkhaus bis in die Mittagsstunden umgeleitet. Ab Mai 2013 werden nun erstmals in Dillenburg MRT-Untersuchungen möglich sein. „Wie investieren rund eine Million Euro für das Gerät und den Aus- und Umbau der Räume, um nun unseren Patienten im nördlichen Lahn-Dill-Kreis auch Untersuchungen mittels Kernspintomographie anzubieten“, erklärte Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. In der bisherigen Radiologischen Praxis war kein MRT vorhanden, so dass die Patienten für diese Untersuchungen längere Wege in Kauf nehmen mussten.Das Gerät sowie der Umbau der Räume werden durch die Lahn-Dill-Klinken finanziert. Die Nutzung des Geräts erfolgt dann über die Radiologie Lahn-Dill, ein von den Lahn-Dill-Kliniken gegründetes Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) mit den Fachrichtungen Radiologie und Nuklearmedizin.Die Kernspintomographie eignet sich zur Darstellung verschiedener Organe und Strukturen im Körper. „Die MRT-Diagnostik ist aufgrund der sehr guten Qualität und der umfassenden Einsatzmöglichkeiten ein wichtiges diagnostisches Verfahren“, verdeutlicht Dr. Norbert Köneke, Geschäftsführer der MVZ Lahn-Dill-Kliniken GmbH. „So werden viele Organe durch die Kernspintomographie besser dargestellt und sie ist bei zahlreichen Fragestellungen anderen bildgebenden Verfahren wie beispielsweise Röntgen oder der Computertomographie überlegen“, so Dr. med. Gernot Schulz, Ärztlicher Leiter der Radiologie Lahn-Dill.Der Umbau der Radiologie Lahn-Dill wird seit Mitte März 2013 bei laufendem Klinik- und Praxisbetrieb vorgenommen. Im ersten Schritt wurden die Räume für das neue MRT ausgebaut und vorbereitet. Im nächsten Schritt werden die angrenzenden Räume modernisiert, so dass offenere und modernere Strukturen entstehen.

Über die Radiologie Lahn-Dill

Die ehemalige Radiologische Gemeinschaftspraxis Dillenburg (Walter Passinger, Christine Lückel-Broens, Elisabeth Diener) wird seit Januar 2013 von der Radiologie Lahn-Dill betrieben. Ärztlicher Leiter ist Dr. med. Gernot Schulz.Die Radiologie Lahn-Dill verfügt über modernste Geräte der bildgebenden Diagnostik. Folgende Verfahren werden in der Radiologie Lahn-Dill angeboten:

  • Kernspintomographie (MRT), ab Mai 2013
  • Mammographie
  • Computertomographie (CT)
  • Ultraschall (Sonographie)
  • Nuklearmedizin
  • Konventionelle Röntgendiagnostik
  • Knochendichtemessung

Über die Magnetresonanztomographie (MRT)

Die MRT ist ein nicht-invasives („nicht eingreifend“) bildgebendes Verfahren, das ähnlich der Computertomographie (CT), Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugt. Im Gegensatz zur CT werden allerdings keine Röntgenstrahlen, sondern ein starkes Magnetfeld und Radiowellen eingesetzt. Das Magnetfeld sorgt dafür, dass sich die Wasserstoffionen (etwa im Körper enthaltenen Wasser) im Körper magnetisch in dieselbe Richtung ausrichten. Das Signal, das entsteht, wenn sie wieder in den Normalzustand zurückfallen, kann von außen gemessen werden und computerunterstützt in ein dreidimensionales Bild umgesetzt werden. Mit der MRT ist eine hohe Auflösung möglich, der Patient ist keiner Strahlenexposition ausgesetzt.Viele Teile des menschlichen Körpers wie zum Beispiel Knorpel, Sehnen, Bindegewebe oder Muskulatur aber auch unterschiedliche Gebiete des Gehirns weisen nur geringe „Dichte“unterschiede auf und lassen sich deshalb mit der CT nur ungenügend voneinander unterscheiden.Quelle (modifiziert): Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.