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Unterstützung für das Palliative Care Team Lahn-Dill - Barbara Klapsch ist Organisatorische Leiterin

Absprache beim Palliative Care Team Lahn-Dill (v.r.): Barbara Klapsch, Steffen Trettin, Brigitte

Wetzlar - Mit Barbara Klapsch hat das Palliative Care Team Lahn-Dill (PCT Lahn-Dill) kompetente Unterstützung für den organisatorischen Bereich bekommen. Als Organisatorische Leitung kümmert sie sich unter anderem um die Überprüfung, Weiterentwicklung und Kontrolle der Organisation und der Struktur des Palliative Care Teams Lahn-Dill im Rahmen der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV). Das Palliative Care Team Lahn-Dill versorgt im gesamten Lahn-Dill-Kreis schwerkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase Zuhause oder in einer stationären Pflegeeinrichtung. Mit dem Fortschreiten einer nicht heilbaren Erkrankung leiden Patienten häufig unter verschiedenen Symptomen.Die SAPV legt den Schwerpunkt auf Schmerz- und Symptomlinderung in der medizinischen und pflegerischen Behandlung. Es werden nicht nur Patienten mit Krebserkrankungen versorgt, sondern auch Patienten mit anderen nicht heilbaren und zugleich fortschreitend verlaufenden Krankheiten. Ein Ziel des Palliative Care Teams ist es, die Lebensqualität der Erkrankten in ihrem häuslichen Umfeld zu erhalten. Dabei stehen die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Patienten und der Angehörigen im Mittelpunkt. Durchschnittlich befinden sich zeitgleich zirka 30 bis 40 Patienten in der Versorgung des PCT.
Initiiert wurde das Palliative Care Team Lahn-Dill durch die Lahn-Dill-Kliniken. Die Kliniken sind auch gleichzeitig Träger des Teams. „Es ist oft ein großer Wunsch von schwerkranken Patienten, so lange wie möglich in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu bleiben und dort adäquat betreut zu werden. Uns und unseren zahlreichen Kooperationspartnern war es ein großes Anliegen, diesen Wunsch zu erfüllen, darum haben wir 2010 das Palliative Care Team Lahn-Dill gegründet“, sagt Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken.
 
Das Team ist multiprofessionell aufgestellt und besteht aus zahlreichen verschiedenen Kooperationspartnern. So sind darin Palliativärzte des Klinikums Wetzlar-Braunfels, niedergelassene Palliativärzte, die Palliativberatung des Hospiz Haus Emmaus in Wetzlar, ambulante Pflegedienste, ambulante Hospizdienste und im Bedarfsfall weitere Berufsgruppen organisiert.
 
„Wir freuen uns, dass wir Frau Klapsch für die anspruchsvolle Aufgabe der Organisatorischen Leitung gewinnen konnten“, erklärt Dr. Birgitta Killing, Ärztliche Leiterin des Palliative Care Team Lahn-Dill und Chefärztin der Klinik für Hämatologie/Onkologie und Palliativmedizin am Klinikum Wetzlar. „Frau Klapsch bringt jahrelange Erfahrung im Bereich der Palliativversorgung mit, sie kennt alle Kooperationspartner und ist mit den Strukturen hier im Lahn-Dill-Kreis bestens vertraut“, verdeutlicht die Chefärztin. Als Bindeglied zwischen verschiedenen Kooperationspartnern ist Barbara Klapsch unter anderem Ansprechpartnerin rund um die strukturellen Themen des Palliative Care Teams Lahn-Dill und zuständig für die Umsetzung von Qualitätssicherungsmaßnahmen.
So ist die Hospizfachkraft beispielsweise verantwortlich für die Konzeptionierung der erforderlichen Fort- und Weiterbildungen des Palliative Care Teams, die mindestens viermal jährlich erfolgen.Vor ihrem Beginn beim Palliative Care Team Lahn-Dill war Barbara Klapsch viele Jahre in der Hospiz- oder Palliativversorgung tätig. So war sie unter anderem Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes der Diakonie Lahn-Dill und Koordinatorin der Hospizdienste Lahn-Dill gGmbH in Herborn. „Die Stelle als Organisatorische Leiterin des Palliative Care Teams ist für mich eine große Herausforderung, aber auch eine Herzensaufgabe“, betont Klapsch. „Über 20 verschiedene Pflegedienste, zahlreiche Ärzte, sowie verschiedene Hospizdienste, und weitere Partner müssen organisatorisch unter einen Hut gebracht werden. Das ist manchmal nicht ganz so einfach. Doch wir ziehen alle an einem Strang, denn für jeden Einzelnen von uns sind die Patienten und deren Zugehörige das Wichtigste an unserer Arbeit“.