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Übersichtliche Strukturen und offenere Gestaltung

Umbau des Erdgeschosses am Klinikum Wetzlar hat begonnen

Am Klinikum Wetzlar hat der Umbau des Erdgeschosses begonnen. Es werden die Eingangshalle und die anliegenden Untersuchungsräume neu gestaltet. Ziel ist es, durch eine offenere Gestaltung und neue Raumaufteilung übersichtliche Strukturen zu schaffen. Die Bauarbeiten sollen Mitte 2013 beendet sein. Bis dahin müssen Patienten und Besucher sowie Mitarbeiter mit Einschränkungen im alltäglichen Ablauf rechnen, erklärt Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken: „Leider ist es nicht zu verhindern, dass es während solcher Bauarbeiten zu Störungen im Betriebsablauf kommen kann. Ebenso müssen wir uns darauf einstellen, dass der Geräuschpegel steigt. Dafür bitte ich um Verständnis.“Als zentrale Einheit wird zum Beispiel ein Aufnahmezentrum für geplante Behandlungen nahe der Eingangshalle geschaffen. „Hier werden dann der Aufnahmeprozess und die Steuerung dieser stationären Patienten optimiert“, erläutert Kreutzer.Im Nordteil des Erdgeschosses wird es neben der Klinik für Gynäkologie und der Klinik für Gefäßchirurgie auch fünf neue – fachübergreifend nutzbare – Untersuchungsräume geben. Auf der Südseite entstehen die neuen Räume der Klinik für Unfallchirurgie sowie der Klinik für Allgemeine, Viscerale und Onkologische Chirurgie.„Wir können uns alle auf eine neue, modern gestaltete aber auch funktionelle Ambulanz freuen“, so der Geschäftsführer weiter.Erste Veränderungen des Umbaus sind schon jetzt in der Eingangshalle zu erkennen: Der Empfangstresen wurde durch einen neuen Tresen auf der gegenüberliegenden Hallenseite ersetzt. Zudem wurden Räume zur Unterbringung der ambulanten und stationären Aufnahme geschaffen. Für die Interimsphase während des Umbaus sind sowohl im Untergeschoss, als auch im ersten Obergeschoss neue Büros und Untersuchungsräume entstanden. Es ist geplant, Mitte August mit dem Umzug der Ambulanzen aus dem Erdgeschoss zu beginnen. Dieser erfolgt im laufenden Betrieb in mehreren Schritten, so dass der Ambulanzbetrieb mit kleinen Einschränkungen weiter laufen kann. Die Klinik für Unfallchirurgie zieht dann in das erste Obergeschoss. Die Klinik für Allgemeine, Viscerale und Onkologische Chirurgie, die Klinik für Gefäßchirurgie sowie die Klinik für Gynäkologie ziehen in das Untergeschoss. Das Untergeschoss wurde für diesen Zweck in den letzten Monaten aufwändig umgebaut modernisiert.Das Prästationäre Diagnosezentrum (PDZ) und die Notaufnahme, sowie der NotOP und der Schockraum bleiben im Erdgeschoss auf der Südseite. Anschließend wird das Erdgeschoss auf der Nordseite komplett entkernt und neu aufgebaut. Die Südseite wird dagegen in mehreren Phasen umgebaut. Hintergrund ist, dass das PDZ und Notaufnahme zu jeder Zeit erreichbar sein müssen und sich auf dieser Seite zudem der Zugang zur Endoskopie befindet. So wird zunächst das PDZ kurzfristig verschoben, um die „Ostseite“ umzubauen. Anschließend wird die Westseite umgebaut und renoviert.Die Kosten für den Umbau des Erdgeschosses und des Untergeschosses werden sich voraussichtlich auf etwa 7 Millionen Euro belaufen. Ein Teil der Maßnahme wird vom Land Hessen mitfinanziert. Mit einem Förderbetrag in Höhe von 6,88 Millionen Euro wird neben der Modernisierung des Erdgeschosses auch der Feuerwehraufzug im nördlichen Gebäudeteil des Klinikums Wetzlar errichtet.