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Statement zu Corona-Impfung bei den Lahn-Dill-Kliniken

Wir orientieren uns selbstverständlich  bei der Impf-Reihenfolge an der Coronavirus-Impfverordnung der Ständigen Impfkommission (STIKO) und an den zwingenden Erfordernissen zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung unserer Patienten insbesondere unserer Corona-Patienten.

Von den insgesamt rund 2.300 Mitarbeitern der Lahn-Dill-Kliniken gehören 2.008 Mitarbeiter zur prioritären Gruppe (§ 2 Impfverordnung – Schutzimpfungen mit höchster Priorität und § 3 Impfverordnung – Schutzimpfungen mit hoher Priorität). Davon sind rund 800 Mitarbeiter das erste Mal gegen COVID-19 geimpft worden. Zirka 500 Mitarbeiter haben schon ihre zweite Impfung erhalten.

Hiermit haben über 94 Prozent der Impfwilligen Mitarbeiter gemäß § 2 der Impfverordnung zwei Impfungen erhalten. Deshalb konnte bereits mit der Impfung von Mitarbeitern begonnen werden, Mitarbeiter, die gemäß § 3 (Schutzimpfungen mit hoher Priorität) einzuordnen sind. Dies ist dringend erforderlich,  da es immer wieder vorkommt, dass sich auch Mitarbeiter, die in sogenannten Nicht-COVID-Bereichen eingesetzt sind, mit COVID 19 infizieren.

Personal der Verwaltung hat bislang kein Impfangebot erhalten. Ausnahme: Mitarbeiter, die Verwaltungstätigkeiten im klinischen Bereich ausüben und dort einem sehr hohen oder hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind oder Mitarbeiter, die zur Aufrechterhaltung unserer Infrastruktur kritisch sind. Auch hier versuchen wir, so schnell wie möglich ein Impfangebot zu machen.

Unser Ziel ist immer noch, alle medizinischen Mitarbeiter bis Ende März geimpft zu haben. Wir sind zuversichtlich diesen ehrgeizigen Zeitplan annähernd einhalten zu können. Da uns die Anzahl der Impfdosen sehr kurzfristig bekannt gegeben wird, können wir aktuell keine verbindliche Aussage treffen, bis wann wir allen Mitarbeitern aus medizinischen Bereichen ein Impfangebot machen können.

Die Ursache der Infektionen der Mitarbeiter wird gesucht. Generell kann man aber sagen, dass die meisten positiv getesteten Mitarbeiter symptomlos waren. Leider können die Mitarbeiter in patientennahen Bereichen in ihrer täglichen Arbeit nicht immer den Mindestabstand einhalten und sind einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt. Um einer Ansteckung entgegen zu wirken, tragen Mitarbeiter in COVID-Bereichen und COVID-Verdachtsbereichen Vollschutz und in den weiteren Bereichen FFP2-Masken. Wir überprüfen  regelmäßig die Qualität der Schutzkleidung sowie den Sitz der Schutzmasken.  Bislang konnte noch keine Ursache detektiert werden, die alleinig die Anzahl der infizierten Mitarbeiter erklären könnte, umso wichtiger ist ein schneller und sicherer Impfschutz. Von den positiv getesteten Mitarbeitern wurden 13 Mitarbeiter einmal geimpft.