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Startschuss für OP-Neubau

Drei zusätzliche hochmoderne Operationssäle

Beim Einlegen der Zeitkapsel: Landrat Wolfgang Schuster, Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken, Andreas Pabst, plan|4 architekten, Katja Streckbein, Kaufmännische Direktorin der Lahn-Dill-Kliniken, Dr. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor der Lahn-Dill-Kliniken (von links).

Wetzlar, 15. Mai 2017 – Mit der Einbringung einer Zeitkapsel in das Fundament ist heute der offizielle Startschuss für den Erweiterungsbau des neuen OPs im Rahmen der Gesamtsanierung des Hauptgebäudes gefallen. Der bestehende Operationstrakt wird damit um drei hochmoderne Operationssäle erweitert. Insgesamt stehen im Klinikum Wetzlar nach Beendigung der Bauphase neun OP-Säle und zwei Eingriffsräume zur Verfügung. Gleichzeitig wird der bestehende OP in Teilabschnitten saniert. Insgesamt investieren die Lahn-Dill-Kliniken in die diese Baumaßnahmen rund 12 Millionen Euro. Der Neubau, der eine Nutzfläche von rund 1.000 Quadratmetern umfasst, fügt sich in ein Struktur- und Entwicklungskonzept des bestehenden OPs ein. Die Fertigstellung des neuen OPs ist für das dritte Quartal 2018 geplant.„Wir haben das OP-Spektrum in den letzten Jahren deutlich ausgeweitet, so dass es notwendig ist, den Operationstrakt zu erweitern“, sagte Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. „Ziel ist es, unseren Patienten zukünftig noch schneller einen Termin für eine Operation anbieten zu können und in der OP-Organisation flexibler agieren zu können.“ Insgesamt werden am Klinikum Wetzlar jährlich rund 13.000 Operationen im Jahr durchgeführt. Die Komplexität der Eingriffe und mit ihr die Dauer von Operationen ist in den letzten Jahren weiter gestiegen.Gemeinsamt mit Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises, und Andreas Pabst, plan|4 architekten, befüllte Kreutzer eine Zeitkapsel mit einer aktuellen Ausgabe der Wetzlarer Neuen Zeitung, einem OP-Besteck und den Bauplänen. Die Zeitkapsel wurde in das Fundament des OP-Erweiterungsbaus eingelassen.„Durch den Neubau und die Modernisierung des OPs wird die Wettbewerbsfähigkeit des Klinikums weiter gesteigert“, sagte Wolfgang Schuster. „Ich bin sicher, dass das Klinikum Wetzlar und die gesamten Lahn-Dill-Kliniken auch in Zukunft bestehen können und sehr gut für die Herausforderungen der Zukunft aufgestellt sind.“Der neue Erweiterungsbau, welcher ein kleiner Teil der Gesamtsanierung der Funktionsgeschosse des Hauptgebäudes ist, wird auf Säulen über zwei Geschosse gebaut und schließt mit einem Versorgungsflur an die bereits bestehenden OP-Säle an. Durch eine spezielle Anordnung der Stützen, die den Baukörper tragen, ist gewährleistet, dass die Liegendkrankenzufahrt im Erdgeschoss auch nach der Bauphase gut erreichbar sein wird. Die Fassade ist mit großen Glasflächen versehen, durch den ein Tageslichtbezug für die angebauten Säle ermöglicht wird. Zur Wärmeregulierung werden, neben der raumlufttechnischen Anlage, Sonnenstand-geregelte Lochblechlamellen eingesetzt.Die Gebäudefassade wird mit Metallkassetten verkleidet und so in die Bestandsfassade optisch eingegliedert. Insgesamt wird das Gebäude 16 Meter hoch gebaut. Alle drei neuen OP-Säle haben eine Nutzfläche von rund 51 Quadratmetern. Der Neubau ist so ausgelegt, dass eine weitere Erweiterung um einen vierten OP mit rund 80 Quadratmetern bei Bedarf rasch umsetzbar ist.