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Rotary Club Wetzlar überreicht Scheck in Höhe von 3.000 Euro

Spende an die Klinik für Hämatologie/Onkologie und Palliativmedizin

Bei der Spendenübergabe (v.l.): Dr. Wolfgang Gießler, Leitender Oberarzt der Klinik für Hämatologie/Onkologie und Palliativmedizin, Professor Harald Danne, Präsident des Rotary Clubs Wetzlar, Dr. Birgitta Killing, Chefärztin der Klinik für Hämatologie/Onkologie und Palliativmedizin, Gert Espig, Clubmeister des Rotary Clubs Wetzlar, Dieter Heimann, Vorsitzender des Fördervereins Klinikum Wetzlar.

Wetzlar, 31. Januar 2017 – Der Rotary Club Wetzlar hat der Klinik für Hämatologie/Onkologie und Palliativmedizin des Klinikums Wetzlar 3.000 Euro gespendet. „Wir danken dem Rotary Club Wetzlar sehr für diese großzügige Spende“, sagte Dr. Birgitta Killing, Chefärztin der Abteilung. „Wir werden sie dafür einsetzen, die Ernährungstherapie für Patienten mit Krebs am Klinikum Wetzlar weiter auszubauen.“Eine Krebserkrankung, aber auch die spezifische Tumorbehandlung wie Operation, medikamentöse Tumortherapie oder Strahlentherapie beeinflussen den Ernährungszustand von Patienten häufig negativ. Durch einen Tumor kann der Körper einen erhöhten Energiebedarf entwickeln. Auch kann die Aufnahme und Verwertung von Nahrungsmitteln bei einer Krebserkrankung durch die Therapie beeinträchtigt sein: Manche Patienten leiden beispielsweise bei einer Chemotherapie an Übelkeit, wodurch der Appetit verloren geht. Sind Teile des Magens oder Darms entfernt worden, kann außerdem die Nährstoffaufnahme behindert sein.„Es kommt häufiger vor, dass Patienten an Untergewicht leiden“, so Dr. Birgitta Killing. „Das Untergewicht kann dann zur Folge haben, dass Therapien nicht so gut wirken bzw. dass es vermehrt zu Nebenwirkungen kommt.“Darum sei ein guter Ernährungszustand bei der Behandlung von Krebs sehr wichtig. Durch eine frühzeitige ernährungstherapeutische Behandlung könne diese Entwicklung positiv beeinflusst werden. „Aktuelle Studien zeigen, dass sich eine zusätzliche Ernährungstherapie bei Krebspatienten positiv auswirkt“, verdeutlichte Dr. Birgitta Killing. „Sie ist zu einer wichtigen Säule in der Krebsbehandlung geworden.“„Eine effektive Ernährungstherapie der Patienten beinhaltet unter anderem die Analyse des aktuellen Ernährungszustandes, die Berücksichtigung von Begleiterscheinungen und die aktive Steuerung von Gewichtsveränderungen“, sagte Dr. Wolfgang Gießler, Leitender Oberarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin. „In den Beratungsgesprächen geht es auch um individuell passende Lebensmittel und deren Zubereitung, um Zusatznahrungen oder Infusionen. Die richtige Ernährung kann die Therapie unterstützen und zur Genesung beitragen.“„Die Spende an die Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin war uns ein großes Anliegen“; erklärte Professor Dr. Harald Danne, Präsident des Rotary Clubs Wetzlar, bei der symbolischen Spendenübergabe. „Damit können wir einen Beitrag leisten, Krebspatienten bei ihrer Behandlung zu unterstützen.“