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Raum der Stille am Klinikum Wetzlar

Gebetsort für Menschen aller Religionen

Haben sich dafür engagiert, einen Gebetsort für Menschen aller Religionen zu schaffen: Hüseyin Demirel, Vorstand Ausländerbeirat, Dr. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor Lahn-Dill-Kliniken, Dr. Ingrid Knell, Vorsitzende des Wetzlarer Interkulturellen Rats, Peter Hermann, katholischer Seelsorger am Klinikum Wetzlar, Michael Schott, Koordinationsbüro für Jugend und Soziales der Stadt Wetzlar. Auf dem Foto fehlt Hans-Dieter Dörr, evangelischer Seelsorger am Klinikum Wetzlar.

Wetzlar, 21. Februar 2018 – Der „Raum der Stille und des Gebetes“ am Klinikum Wetzlar wurde offiziell eröffnet. Er steht Patienten, Besuchern und Mitarbeitern aller Glaubensrichtungen und Religionen offen. „Der Ort ist ein Zeichen des friedlichen Miteinanders“, sagte Dr. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor der Lahn-Dill-Kliniken. „Wir wollen mit dem Gebetsraum Menschen aller Religionen die Möglichkeit geben, ihre Traditionen zu wahren, und gleichzeitig einen Raum der Begegnung schaffen.“ Der Raum der Stille wurde gemeinsam mit dem Ausländerbeirat der Stadt Wetzlar, dem Wetzlarer Interkulturellen Rat und den Seelsorgern am Klinikum Wetzlar umgesetzt.In dem Raum liegen für Christen Bibeln, Gebets- und Gesangbücher aus. Neu ausgestattet wurde der Raum für die Gebete von Muslimen. Neben Koranen, Gebetsteppichen, Kopfbedeckungen (Tücher und Kappen) gibt es dort auch Gebetsketten. Für die richtige Orientierung beim Gebet sorgt eine Markierung, die die Ausrichtung in östliche Himmelsrichtung anzeigt. Das Kreuz ist mobil und kann während des muslimischen Gebets außerhalb des Raumes aufgestellt werden. Zum Gottesdienst oder Gebet laden Texte in Deutsch, Türkisch und Arabisch ein. Dr. Ingrid Knell, Vorsitzende des Wetzlarer Interkulturellen Rats, sagte: „Wir sind alle Kinder Abrahams und fühlen tiefstes Leid und höchstes Glück. In diesem Raum der Stille fleht das Gebet mit der Bitte um Genesung zu Gott und dankt das Gebet für Heilung und Erlösung aus der Krankheit. Und jeder darf beten, wie er es als Kind erlernte.“