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Patientenseminar der Gynäkologie am Klinikum Wetzlar

Film „Die zweite Stimme“ / Vortrag zur Misteltherapie

Wetzlar, 25. Juli 2013 - Der Film „Die zweite Stimme“ will Krebspatientinnen Mut und Zuversicht geben. Das Klinikum Wetzlar zeigt den Aufklärungsfilm der Stiftung Eierstockkrebs am Donnerstag, 1. August. Im Anschluss referiert Dr. med. Uta Ringsdorf, Funktionsoberärztin medikamentöse Tumortherapie, zum Thema „Ist eine Misteltherapie sinnvoll?“. Beginn des Patientenseminars ist um 18 Uhr in der Cafeteria im Untergeschoss des Klinikums Wetzlar.Etwa 8.000 Frauen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Eierstockkrebs. „Die zweite Stimme“ ist ein einfühlsamer Film mit Dokumentarcharakter, mit dem die Stiftung Eierstockkrebs über die Erkrankung aufklären will. Dabei geht es nicht nur um medizinische Fragen und Therapiemöglichkeiten, sondern auch um Erfahrungen der Betroffenen wie Schock, Angst und Verunsicherung. Initiator des Aufklärungsfilms ist Prof. Dr. Jalid Sehouli, Leiter des Europäischen Kompetenzzentrums für Eierstockkrebs an der Charité Berlin und Mitgründer der Stiftung Eierstockkrebs.Die Misteltherapie wird häufig bei Krebserkrankungen als komplementärmedizinische Behandlungsmethode zur Ergänzung der Standardverfahren eingesetzt. Sie wird der anthroposophischen Medizin zugeordnet. Zur Krebsbehandlung zugelassen sind wässrige Extrakte aus der weißen Mistel, die in der Regel in oder unter die Haut gespritzt werden. In ihrem Vortrag klärt Dr. med. Uta Ringsdorf, Funktionsoberärztin und Koordinatorin des Gynäkologischen Tumorzentrums, über die Methode auf und geht auf die Frage ein, ob eine Misteltherapie bei der Behandlung von Krebserkrankungen sinnvoll ist.