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OP-Instrumente für Senegal: Lahn-Dill-Kliniken unterstützen Hilfsprojekt

Bei der Spendenübergabe in der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) im Klinikum Wetzlar (von links): Dr. Nörbert Köneke (Medizinischer Direktor Lahn-Dill-Kliniken), Dorothee Krohr (Leiterin ZSVA), Richard Kreutzer (Geschäftsführer Lahn-Dill-Kliniken), Albert Pantle (Vorsitzender des Vereins Bilbassi e.V.).

Wetzlar, 20.08.2015 – Die Lahn-Dill-Kliniken haben nicht mehr benötigte chirurgische Instrumente an den Verein Bilbassi e.V. gespendet.  Es handelt sich dabei um Instrumentarium wie beispielsweise Haken, Klemmen,  Behälter, Scheren, Löffel, Raspeln und Meißel aus allen Fachbereichen der Kliniken. Die Geschäftsführung der Lahn-Dill-Kliniken überreichte Albert Pantle, Vorsitzender von Bilbassi e.V. in den Räumen der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung am Klinikum Wetzlar die Instrumente. Diese sollen Mitte Oktober mit einem Container ins Krankenhaus  M’Bour in Senegal transportiert werden.

„Wir haben in den letzten Jahre viele Instrumente durch innovative Materialien ersetzt“, erklärte Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. „Bei uns wird diese Art von Instrumentarium nicht mehr genutzt. Da die älteren Materialien nach wie vor in einem einwandfreien Zustand und funktionsfähig sind, haben wir beschlossen diese an den Verein Bilbassi zu spenden.

Jährlich werden in der Clinique Bilbassi in M’Bour mehr als 12.000 Patienten behandelt. Das 2008 fertiggestellte Kinderkrankenhaus wurde bis 2011 um eine chirurgische Abteilung mit 2 Operationssälen, einer Gynäkologie mit Geburtshilfe, einer Röntgenabteilung  sowie einem Labor  erweitert. „Ich bedanke mich im Namen der Menschen vor Ort und im Namen des Klinikleiters Dr. Adama Hamady Diop für die großzügige Spende der Lahn-Dill-Kliniken“, sagte Albert Pantle.  „Damit können unsere Ärzte zukünftig Operationen durchführen, die vorher nicht möglich waren, da sie nicht die nötigen Ressourcen hatten“. 

Seit der Gründung 1996 hat sich der Verein das Ziel gesetzt, die medizinische Versorgung in dem westafrikanischen Land zu verbessern. Dank des großen Engagements und der Leidenschaft von mittlerweile über 600 Mitgliedern ist das Gesamtprojekt nunmehr von großer Bedeutung für die gesamte Region und wird von der Bevölkerung gut angenommen. Die Klinik bietet derzeit rund 60 Arbeitsplätze und wird ausschließlich von afrikanischem Personal betrieben, das zum Teil durch Patenschaften des Vereins Bilbassi die medizinische Ausbildung erst ermöglicht bekommen hat.