Twitter Facebook YouTube Xing Chat

Zertifizierte Zentren

Weitere Zentren


Neujahrsempfang Lahn-Dill-Kliniken

Gäste feiern in neuer Cafeteria

Braunfels, Dillenburg, Wetzlar, 24. Januar 2019 – „Wir freuen uns sehr, heute den ersten Neujahrsempfang in unserer neuen Cafeteria feiern zu können“, sagte Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. Über 160 Mitarbeiter und Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesundheitverschafften sich beim Neujahrsempfang einen Überblick über die Cafeteria mit angeschlossenem Konferenzzentrum, die im letzten Herbst eröffnet wurde. Insgesamt rund 15,4 Millionen Euro haben die Lahn-Dill-Kliniken in den Neubau investiert.

„Eine helle, funktionale Zentralküche, ein modern konzipiertes Restaurant und ein großer Konferenzbereich mit multifunktionaler Ausstattung – all das ist im Neubau am Klinikum Wetzlar zu finden“, lobte Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises. „Eine Investition für die Zukunft.“

Die Räume des Konferenzbereichs können für Schulungen und Seminare angemietet werden und bieten bis zu 300 Sitzplätze. Die Tagungstechnik und die modernen, multifunktionalen Tagungs- und Konferenzräume bieten eine Vielzahl von Variationsmöglichkeiten. Standardmäßig sind alle Räume ausgestattet mit Beamer und/oder Flatscreen, Rednerpult, Flipchart, freiem WLAN und einem Multimediasystem. „Eines der Highlights ist die Möglichkeit, Operationen aus dem neuen OP live in den Konferenzraum übertragen zu können“, sagte Schuster.

Die OP-Erweiterung am Standort Wetzlar wurde ebenfalls im letzten Jahr abgeschlossen: Für rund 12,4 Millionen Euro wurden drei neue OP-Säle gebaut, so dass jetzt neun OP-Säle und zwei Eingriffsräume am Klinikum Wetzlar zur Verfügung stehen. Gleichzeitig wurde der bestehende OP in Teilabschnitten saniert.

In Dillenburg wird zukünftig dank einer Aufstockung des Westflügels die Bettenkapazität erhöht – die Arbeiten dafür haben gerade begonnen. Hier soll zukünftig die Weaning-Station untergebracht werden, wo Patienten von künstlicher Beatmung entwöhnt werden. Insgesamt werden in diese Maßnahme über 4,5 Millionen Euro investiert.

Ein zukünftiger Erfolgsfaktor von Kliniken wird die Vernetzung mit anderen Krankenhäusern sein. Ziel dabei sei es, die kommunale Trägerschaft weiter zu stärken. „Wir sind im Lahn-Dill-Kreis auf einem guten Weg: Durch die erworbene Minderheitsbeteiligung am Kreiskrankenhaus Weilburg wurde die interkommunale Zusammenarbeit weiter ausgebaut“, sagte der Landrat.

2018 haben sich wieder zahlreiche Patienten für eine Behandlung an den Lahn-Dill-Kliniken entschieden. Insgesamt waren rund 41.000 Patienten in stationärer Behandlung. „Wegen des beständig warmen Sommers hatten wir geringfügig weniger Patienten als im letzten Jahr“, erklärte Richard Kreutzer.

Eine weitere große Herausforderung im vergangenen Jahr sei die Grippewelle Anfang des Jahres gewesen: Mehr Patienten als sonst kamen in die Notaufnahme. Zudem waren die Mitarbeiter der Lahn-Dill-Kliniken genauso wie die Bevölkerung von Erkrankungen betroffen. „Dem großen Einsatz der Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass der Betrieb trotzdem aufrecht erhalten werden konnte“, so Kreutzer.

Auch einige politische Themen haben die Lahn-Dill-Kliniken beschäftigt. Beispiele sind die Pflegepersonal-Untergrenzen-Verordnung und das Pflegepersonalstärkungsgesetz. „Eine Voraussetzung, um weiter eine hochwertige medizinische und pflegerische Versorgung sicherstellen zu können ist, dass wir genügend engagierte Mitarbeiter halten und gewinnen können, die gemeinsam mit uns an unseren Zielen arbeiten“, sagte Kreutzer.

Auf die Themen Mitarbeitergewinnung und -bindung ging auch Annette Zeitler, Leiterin des Geschäftsbereichs Pflege-, Patienten- und Prozessmanagement, in ihrem Vortrag ein. „Wir haben im vergangenen Jahr zahlreiche Projekte zur Mitarbeitergewinnung umgesetzt. Als ein Beispiel möchte ich unseren Bewerbertag nennen, bei dem sich über 80 Mitarbeiter der Lahn-Dill-Kliniken engagiert haben.“

Annette Zeitler verdeutlichte in ihrer Präsentation außerdem, wie wichtig es ist, gut ausgebildetes Personal zu haben. „Wir sind stolz darauf, dass an den Lahn-Dill-Kliniken die Fachkraftquote bei den Mitarbeitern unseres Geschäftsbereichs 95 Prozent beträgt“. 20 Prozent hätten zudem ein Studium, eine Weiterbildung oder eine Fachweiterbildung absolviert.

Dr. Erich Lotterer, Ärztlicher Direktor des Klinikums Wetzlar-Braunfels, berichtete von Neuigkeiten in der Reihe der Chefärzte am Standort Wetzlar: Dr. Peter Knez leitet seit Mitte Januar die Klinik für Gefäßchirurgie. Zwei weitere neue Chefärzte für die Gynäkologie und die Radiologie werden derzeit gesucht: Die langjährigen Chefärzte der beiden Abteilungen gehen dieses Jahr in den Ruhestand. „Wir sind zuversichtlich, dass wir auch in diesen Bereichen geeignete Nachfolger für uns gewinnen werden, denn die Lahn-Dill-Kliniken sind ein stabiles Unternehmen und stehen für eine moderne Medizin – das sind wichtige Kriterien für unsere Attraktivität als Arbeitgeber.“

Auf unterhaltsame Weise begleitet wurde der Neujahrsempfang vom Zaubererduo „Junge Junge“, die das Publikum mit ihren Tricks verblüfften.