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Neuer Chefarzt am Klinikum Wetzlar: Chirurgie auf universitärem Niveau

Bei der Einführungsveranstaltung des neuen Chefarztes der Klinik für Allgemeine, Viszerale und Onkologische Chirurgie am Klinikum Wetzlar: (v.l.n.r.): Richard Kreutzer, Geschäftsführer Lahn-Dill-Kliniken, Professor Dr. Wolf Bechstein, Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Universitätsklinikum Frankfurt, Melissa Ahmed, Lebensgefährtin von Priv.-Doz. Dr. Frank Ulrich, Priv.-Doz. Dr. Frank Ulrich, Priv.-Doz. Dr. Erich Lotterer, Ärztlicher Direktor Klinikum Wetzlar-Braunfels und Wolfgang Schuster, Landrat Lahn-Dill-Kreis.

Priv.-Doz. Dr. Frank Ulrich stellte den Gästen vor, wie er die Klinik für Allgemeine, Viszerale und Onkologische Chirurgie weiterentwickeln wird.

Über 130 Gäste waren zur Einführungsveranstaltung des neuen Chefarztes gekommen.

Wetzlar, 1. Juli 2015 - Die Klinik für Allgemeine, Viszerale und Onkologische Chirurgie am Klinikum Wetzlar hat einen neuen Chefarzt. Seit 1. Juli leitet Privatdozent Dr. Frank Ulrich (47) die Abteilung. „Damit sind wir dem Ziel, die Allgemeine, Viszerale und Onkologische Chirurgie auszuweiten und ein noch anspruchsvolleres Spektrum an Erkrankungen behandeln zu können, ein großes Stück näher gekommen“, sagte Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken, gestern bei der Einführungsveranstaltung des neuen Chefarztes, zu der über 130 Gäste gekommen waren. „Herr Dr. Ulrich steht mit seiner Expertise deutschlandweit an der Spitze der Spezialisten, darum freuen wir uns umso mehr, dass wir ihn als Chefarzt gewinnen konnten. Ich wünsche Herrn Dr. Ulrich in seiner neuen Position alles Gute und danke Herrn Dr. Friedrich-Hoster, der die Klinik seit April 2015 kommissarisch und mit hohem Engagement geleitet hat.“ 

Dr. Ulrich war vor seiner Anstellung am Klinikum Wetzlar als leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Universitätsklinikum Frankfurt tätig. „Einmal mehr zeigt sich, dass die Lahn-Dill-Kliniken medizinische Behandlungen auf universitärem Niveau anbieten“, verdeutlichte Wolfgang Schuster, Aufsichtsrats¬vorsitzender der Lahn-Dill-Kliniken und Landrat des Lahn-Dill-Kreises. „Die Bürger des Lahn-Dill-Kreises werden von der Weiterentwicklung der Klinik deutlich profitieren.“ 

Seit 18 Jahren ist Dr. Frank Ulrich im Fachgebiet der Allgemein- und Viszeralchirurgie tätig. Seine medizinischen Schwerpunkte liegen unter anderem in der Onkologischen Viszeralchirurgie und in der Leber- und Bauchspeicheldrüsenchirurgie sowie in der minimal-invasiven Schlüssellochchirurgie von gutartigen und bösartigen Erkrankungen des Bauchraums. 

„Dieses Fachwissen wird auch den Patienten unserer zertifizierten Zentren wie dem Onkologischen Zentrum Lahn-Dill und dem Mittelhessischen Darmzentrum zugutekommen. Wir werden mit Herrn Dr. Ulrich zukünftig ein noch größeres Leistungsspektrum auch im Bereich der onkologischen Chirurgie aller Bauchorgane und der Metastasenchirurgie anbieten können“, erklärte Privatdozent Dr. Erich Lotterer, Ärztlicher Direktor des Klinikums Wetzlar-Braunfels. Dazu würden unter anderem Operationen an der Bauchspeicheldrüse, aber auch Operationen an der Leber, wie die Entfernung von Lebermetastasen gehören. Experten wie Herr Dr. Ulrich könnten diese in manchen Fällen sogar laparoskopisch, also mittels einer Bauchspiegelung, durchführen. „Patienten mit onkologischen Erkrankungen sollten in einem zertifizierten Zentrum behandelt werden, da sie dort stets nach neuesten Standards therapiert werden“, verdeutlichte Dr. Lotterer. Dies empfiehlt auch die Deutsche Krebsgesellschaft, da Patienten […] darauf vertrauen [können], dass zertifizierte Zentren höchste Behandlungsqualität gewährleisten [1]. 

Außerdem würden die Patienten von der fachübergreifenden Zusammenarbeit der jeweiligen Experten profitieren. „Herr Dr. Ulrich hat durch sein Engagement im Vorfeld schon jetzt gezeigt, wie wichtig ihm ein partnerschaftliches und kooperatives Miteinander ist. Dies ist außerordentlich wichtig, um die Klinik für Allgemeine, Viszerale und Onkologische Chirurgie erfolgreich zu leiten und weiterzuentwickeln. Ebenso wird dadurch die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Lahn-Dill-Kliniken und auch innerhalb der zertifizierten Zentren weiter gestärkt“, verdeutlichte der Ärztliche Direktor des Klinikums Wetzlar-Braunfels. 

Dr. Ulrich ist Facharzt für spezielle Viszeralchirurgie und Facharzt für Chirurgie. Er leitete am Universitätsklinikum Frankfurt das Kompetenzzentrum für Chirurgische Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, das in diesem Jahr erfolgreich rezertifiziert wurde. 

Bei seiner Einführungsveranstaltung legte der 47-Jährige dar, wie er die Klinik für Allgemeine, Viszerale und Onkologische Chirurgie zukünftig weiterentwickeln wird. „Insbesondere im Bereich der onkologischen Chirurgie ist es mein Ziel, die Klinik medizinisch und strukturell zukunftsweisend auszurichten“, erklärte Dr. Ulrich. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und die Gestaltungsmöglichkeiten, die ich hier am Klinikum Wetzlar habe. Überzeugt hat mich auch die angenehme Atmosphäre innerhalb des Kollegiums. Denn es ist wesentlich für unsere Arbeit, dass die einzelnen medizinischen Fachbereiche Hand in Hand miteinander arbeiten“, sagte der Chefarzt. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt seiner Arbeit sei die Patientenorientierung und die gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten. „Es ist neben einer hohen medizinischen Qualität besonders wichtig, ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Patienten und den niedergelassenen Kollegen zu haben“, schloss Dr. Ulrich.

Über Dr. Frank Ulrich

  • Studium und Promotion der Humanmedizin an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen 
  • Facharzt für Chirurgie
  • Facharzt für spezielle Viszeralchirurgie
  • Habilitation an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt 
  • Auszeichnung der Habilitation mit dem Theodor-Billroth-Preis der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie 
  • Kongresspräsident der 22. Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft in Frankfurt im Jahr 2013

[1] Dr. Simone Wesselmann, Deutsche Krebsgesellschaft, Flyer „Qualität in der Krebsversorgung“, Mai 2014