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Neue Station erhält farbiges Licht

Der Förderkreis der Dill-Kliniken Dillenburg hat 10.000 Euro für die Anschaffung einer modernen Lichtsteuerung gespendet. Diese kommt auf der neuen Weaningstation zum Einsatz, wo langzeitbeatmete Patienten von der Beatmung entwöhnt werden. Mit der Steuerung kann die Lichtsituation im Zimmer durch Einsatz von farbigem Licht an die Situation und die Stimmung des Patienten angepasst werden.

Mit der Farbsteuerung auf der Weaningstation kann beispielsweise der Tag-Nacht-Rhythmus der Patienten gefördert oder über beruhigend wirkende Lichtsituationen der Einsatz von Beruhigungsmitteln reduziert werden.

Der Förderkreis der Dill-Kliniken Dillenburg hat 10.000 Euro für die Anschaffung einer modernen Lichtsteuerung gespendet. Diese kommt auf der neuen Weaningstation zum Einsatz, wo langzeitbeatmete Patienten von der Beatmung entwöhnt werden. Mit der Steuerung kann die Lichtsituation im Zimmer durch Einsatz von farbigem Licht an die Situation und die Stimmung des Patienten angepasst werden.
 
„Wir danken dem Förderkreis der Dill-Kliniken sehr herzlich für die großzügige Spende. So ist es uns möglich, die oft langwierigen Aufenthalte der Patienten auf unserer Weaningstation etwas angenehmer zu gestalten und den Genesungsprozess zu beschleunigen“, erklärte Tobias Gottschalk, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken.
 
Die Weaning-Station befindet sich im neu errichteten 3. Obergeschoss und ist kürzlich in Betrieb gegangen. Zusätzlich soll dort im Dezember eine neue IMC-Station eröffnet werden. IMC steht für Intermediate Care und ist eine zusätzliche Behandlungsstufe zwischen Normalstation und Intensivstation, um allen Patienten eine optimale Behandlung je nach Überwachungsbedarf zu ermöglichen. Die Lahn-Dill-Kliniken haben in die Aufstockung über 4,5 Millionen Euro investiert.
 
Die Anschaffung der Lichtsteuerung hat rund 15.000 Euro gekostet. Mit der Farbsteuerung kann aktiv beispielsweise der Tag-Nacht-Rhythmus der Patienten gefördert oder über beruhigend wirkende Lichtsituationen der Einsatz von Beruhigungsmitteln reduziert werden. „Dem Förderkreis der Dill-Kliniken ist  das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten und die schnelle Genesung ein besonderes Anliegen. Wir freuen uns, mit der Förderung des Lichtkonzeptes einen wichtigen Beitrag zu einer an den Bedürfnissen der Patienten ausgerichteten modernen Behandlungsform geleistet zu haben und damit dieses Ziel zu fördern“, sagte Michael Lotz, Bürgermeister der Stadt Dillenburg und Vorsitzender des Förderkreises der Dill-Kliniken.
 
Erfahrungen in anderen Kliniken zeigen, dass Licht und Farbe eine besonders positive Wirkung auf das Befinden und den Gesundheitszustand von Intensivpatienten haben. „Das Vertrauen und die Zufriedenheit von Patienten und Angehörigen nehmen zu, ebenso wie die Arbeitsmotivation und Identifikation des Personals mit ihrer Station“, erläuterte Andreas Wenzelmann, Pflegedienstleitung der Dill-Kliniken.
 
Die Anzahl der Patienten, die einer intensivmedizinischen Therapie zugeführt und infolge eines anhaltenden Atemversagens langzeitbeatmet werden müssen bzw. schwer von der maschinellen Beatmung entwöhnt werden können, steigt stark an. Gründe dafür sind der medizinische Fortschritt, die demografische Entwicklung und die Zunahme von Multimorbidität und Lungenerkrankungen.
 
Die 14 Beatmungsplätze an den Dill-Kliniken sind mit intensivmedizinischem Monitoring ausgestattet. Technisch sind alle für ein erfolgreiches Weaning erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Voraussetzungen vor Ort vorhanden. Das interdisziplinäre Team ist zusammengesetzt aus einem erfahrenen Ärzte- und Pflegeteam, ergänzt durch Atmungstherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden, ein Dialyseteam sowie einen chirurgischen, neurologischen, palliativmedizinischen und schmerztherapeutischen Support durch ein Fachärzteteam.