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Mittelhessisches Darmzentrum: Fachübergreifende Zusammenarbeit fördert gute Ergebnisse

Wetzlar – Anlässlich des Darmkrebsmonats März wurden die Behandlungsergebnisse des Mittelhessischen Darmzentrums an den Lahn-Dill-Kliniken für das Jahr 2010 ausgewertet. Ein Ergebnis der Auswertung: Alle Patienten, die an Dickdarmkrebs im fortgeschrittenen Stadium (Stadium III) leiden, erhalten nach operativer Entfernung des Tumors eine zusätzliche Chemotherapie. Dies reduziert die Möglichkeiten, dass der Tumor erneut auftritt. Studien1 belegen, dass die Patienten von einer solchen Therapie profitieren und die Überlebenszeit deutlichgesteigert werden kann. Diese leitliniengerechte Behandlung des Dickdarmkrebseswird bisher nicht flächendeckend durchgeführt: In einer Zwischenauswertung desWestdeutschen Darm-Centrums (WDC)2 zur externen Qualitätssicherung derBehandlung von Darmkrebs zeigte sich, dass im Durchschnitt nur 62 Prozent derErkrankten nach diesen Leitlinien behandelt werden. Richard Kreutzer,Geschäftsführer der Lahn-Dill-Klinken zeigte sich erfreut über die Ergebnisse desMittelhessischen Darmzentrums: „Ein entscheidender Faktor für die erfolgreicheBehandlung von Darmkrebs ist, neben der fachlichen Qualität, eine gute fachübergreifende Zusammenarbeit der Beteiligten. Die Ergebnisse zeigen, dass imMittelhessischen Darmzentrum sehr viel Wert auf eine solche Zusammenarbeitgelegt wird“.