Twitter Facebook YouTube Xing Chat

Zertifizierte Zentren

Weitere Zentren


Landarztnetz Lahn-Dill gewinnt Hessischen Demografiepreis 2015

Freuen sich, dass das Landarztnetz Lahn-Dill den Hessischen Demografiepreis gewonnen hat: Richard Kreutzer, Geschäftsführer Landarztnetz Lahn-Dill, Bernhard Wegner, Mitarbeiter im Landarztnetz Lahn-Dill, Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Willi Weitzel, Moderator der Preisverleihung, Axel Wintermeyer, Chef der Hesischen Staatskanzlei, Dr. Michael Saar, Ärztlicher Leiter Landarztnetz Lahn-Dill, Lars Bongartz, Kaufmännischer Leiter Landarztnetz Lahn-Dill und Jutta Klein, Psychotherapeutin beim Landarztnetz Lahn-Dill.

Wetzlar, 25. September 2015 – Das Landarztnetz Lahn-Dill hat den Hessischen Demografiepreis 2015 gewonnen. Ziel des Landarztnetz Lahn-Dill ist es, die hausärztliche Versorgung im Lahn-Dill-Kreis langfristig sicherzustellen. Ausgelobt wurde der Preis von der  Hessischen Landesregierung. Sie würdigt damit das Landarztnetz  als innovative und kreative Idee, die dem demografischen Wandel entgegenwirkt. Bei der Preisverleihung in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden nahmen Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Richard Kreutzer, Geschäftsführer des Landarztnetzes Lahn-Dill, Lars Bongartz, Kaufmännischer Leiter  des Landarztnetzes Lahn-Dill und Dr. Michael Saar, Ärztlicher Leiter des Landarztnetzes Lahn-Dill den mit 10.000 Euro dotierten Preis entgegen.„Es waren hochkarätige Projekte für den Hessischen Demografiepreis nominiert, umso größer ist die Ehre, diesen Preis erhalten zu haben“, sagte Wolfgang Schuster. „Wir bedanken uns bei der Jury und der Hessischen Landesregierung für die Auszeichnung“. Im Mittelpunkt des Preises stand in diesem Jahr die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raumes. Aus zahlreichen Bewerbungen hatte eine Fachjury sechs Projekte aus den Kategorien Fachkräftesicherung, Grundversorgung und Jugend ausgewählt - darunter auch das Landarztnetz Lahn-Dill.„Mit dem Landarztnetz Lahn-Dill verfolgen wir das Ziel, die hausärztliche Versorgung im ländlichen Bereich sicherzustellen“, erklärte Richard Kreutzer. „Der demografische Wandel macht auch vor den Hausärzten nicht halt. Viele Ärzte suchen mittlerweile leider vergeblich nach einem Nachfolger“. Das Landarztnetz würde dann ins Spiel kommen, wenn ein Arzt trotz längerer intensiver Suche keinen Praxisnachfolger findet und die niedergelassenen Ärzte in der Umgebung wünschen, dass der Praxisstandort aufrechterhalten wird.„Vor allem der nördliche Lahn-Dill-Kreis ist bereits heute hausärztlich unterversorgt. Bis 2020 werden viele der rund 180 Hausärzte im Lahn-Dill-Kreis ihre Praxis aus Altersgründen abgeben“, verdeutlichte Dr. Michael Saar. „Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es war, im Sinne unserer Patienten, aktiv zu werden“.Inzwischen hat die Landarztnetz Lahn-Dill GmbH drei Standorte mit insgesamt 20 Angestellten. „Somit trägt das Landarztnetz nicht nur zur Aufrechterhaltung hausärztlicher Versorgungsangebote im Lahn-Dill-Kreis bei, sondern sichert auch Arbeitsplätze in der Region“, so Schuster. Die nachfolgenden Ärzte werden beim Landarztnetz Lahn-Dill zu einem Festgehalt angestellt. Mit dem Angebot kommen die Initiatoren den Bedürfnissen der jungen Mediziner entgegen, denn es gibt zwar viele angehende Ärzte, die sich vorstellen können, als Hausarzt zu arbeiten, aber sie haben oft auch Angst vor der Selbstständigkeit und finanziellen Folgen. „Wir möchten dazu beizutragen, Patienten wohnortnah zu versorgen und jungen Ärztinnen und Ärzten eine risikoarme Möglichkeit bieten, das Landarztleben kennenzulernen“, so Dr. Michael Saar, Ärztlicher Leiter des Landarztnetzes.Zudem ist es als Landarzt häufig schwierig, Beruf und Familie zu vereinbaren. „Dies ist in einem Angestelltenverhältnis leichter umsetzbar, zumal das Landarztnetz Lahn-Dill die angestellten Ärzte bei der Praxisorganisation unterstützt und ihnen so mehr Freiräume schafft“, so Richard Kreutzer, Geschäftsführer Landarztnetz Lahn-Dill. Auch Ärzte, die beispielsweise halbtags im Praxisverbund beim Landarztnetz Lahn-Dill arbeiten wollen, können eine Angestelltentätigkeit aufnehmen. Nach zwei Jahren besteht für die Nachfolger die Möglichkeit, die Praxis als freiberufliche, selbstständige Hausärzte zu übernehmen.Ärzte und Ärztinnen, die Interesse daran haben, als Angestellte in Teil- oder Vollzeit im Landarztnetz Lahn-Dill zu arbeiten, können sich direkt an die Betreiber wenden. Darüber hinaus ist es möglich, dort die allgemeinmedizinische Praxisweiterbildungszeit zu absolvieren und so bereits während der Facharztweiterbildung einen oder mehrere Praxisstandorte kennenzulernen. Interessierte finden unter www.landarztnetz.de Kontaktmöglichkeiten.