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Klinikum Wetzlar: Aufnahmestopp bleibt bestehen

Der vorübergehende Aufnahmestopp am Klinikum Wetzlar bleibt bis auf weiteres bestehen. Es wurden sechs weitere positive COVID-19-Befunde bei Patienten und bei Mitarbeitern nachgewiesen. Am Donnerstag, 28. Januar wurden bei Routinetestungen rund zehn positive COVID-19-Fälle entdeckt. Alle Patienten und Mitarbeiter der betroffenen Bereiche wurden anschließend getestet. „Leider wurde bei drei Fällen die ansteckendere Virus-Mutation aus Großbritannien nachgewiesen“, sagte Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises. „Umso wichtiger ist, dass wir den Aufnahmestopp als Vorsichtsmaßnahmen weiter aufrechterhalten.“ Diese habe man direkt nach Bekanntwerden der Infektionen umgesetzt, erklärte Tobias Gottschalk, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. „Leider können wir den Aufnahmestopp nicht aufheben, da jetzt weitere Infektionen bekannt geworden sind. Der Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter hat erste Priorität. Wir danken unseren Patienten für ihr Verständnis“, so Gottschalk weiter.

Der Aufnahmestopp gilt bis einschließlich Donnerstag, 4. Februar 2021, dann werde im Krisenstab neu entschieden. Bis dahin werden ausschließlich Notfallpatienten behandelt. Das heißt auch, dass keine „geplanten" Patienten stationär aufgenommen werden.

Die Entbindungsstation ist weiterhin nicht betroffen. Entbindungen können mit allen bestehenden Vorsichtsmaßnahmen sicher durchgeführt werden. Auch Väter dürften wie bisher bei der Geburt dabei sein.

Patienten, die bereits stationär im Klinikum Wetzlar untergebracht sind, werden wie gewohnt behandelt. Alle unsere Mitarbeiter beachten die Hygiene- und Abstandsregeln und tragen zudem, um einer Ansteckung entgegen zu wirken, FFP2-Masken.