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Klinikum Wetzlar: Aufnahmestopp bleibt bestehen

Der Aufnahmestopp am Klinikum Wetzlar bleibt vorerst bis Donnerstag, 18. Februar 2021 bestehen, das hat der Krisenstab heute in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt entschieden. Es wurden weitere positive COVID-19-Befunde nachgewiesen. Insgesamt wurden mittlerweile 36 positive Mitarbeiter und Patienten entdeckt.

„Die Verlängerung des Aufnahmestopps ist notwendig, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern“, sagte Tobias Gottschalk, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. „Ich bedauere dies sehr, aber es ist wichtig, frühzeitig zu handeln.“ Bei insgesamt fünf Fällen wurde die ansteckendere Virusmutation aus Großbritannien entdeckt. Diese sind unabhängig voneinander aufgetreten. 

Bis Donnerstag, 11. Februar 2021 werden keine Notfälle behandelt. Schwer erkrankte Patienten, insbesondere onkologische, sollen weiter behandelt werden. Sonstige „geplanten" Patienten werden aktuell nicht stationär aufgenommen.

Patienten, die bereits stationär im Klinikum Wetzlar untergebracht sind, werden wie gewohnt behandelt. Alle Mitarbeiter beachten die Hygiene- und Abstandsregeln und tragen zudem, um einer Ansteckung entgegen zu wirken, in COVID-Bereichen und COVID-Verdachtsbereichen Vollschutz und in den weiteren Bereichen FFP2-Masken.

Am Donnerstag, 11. Februar 2021 werde im Krisenstab je nach Infektionslage neu entschieden. Die Entbindungsstation ist weiterhin nicht betroffen. Entbindungen können mit allen bestehenden Vorsichtsmaßnahmen sicher durchgeführt werden. Auch Väter dürften wie bisher bei der Geburt dabei sein.

Auch die Blutbank ist weiterhin hin geöffnet. Blutspender werden aufgefordert, sich vorab unter der Telefonnummer 06441 79-2540 bei der Blutspendezentrale zu melden und einzeln zu Erscheinen. Wichtig ist, dass die Blutspender die Hygieneregeln einhalten (Masken wie OP-Masken oder FFP2-Masken, Abstand, Händehygiene).