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Klares Bekenntnis zum Standort Braunfels

Klinik „Falkeneck“ 

„Trotz unseres Dementis halten sich weiterhin hartnäckig Gerüchte, dass die Klinik "Falkeneck" in Braunfels geschlossen werden soll“, sagte Tobias Gottschalk, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. „Das verwundert mich sehr, da wir uns klar zu diesem Standort der Lahn-Dill-Kliniken bekannt haben und wir planen, diesen weiter zu stärken.“

Auch Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises, zeigte sich verwundert über die Gerüchte. „Wir haben in den letzten zehn Jahren über 20 Millionen Euro investiert, um das „Falkeneck“ zukunftssicher aufzustellen.“ Man sei außerdem dabei, weitere Konzepte für den Standort zu entwickeln. „So planen wir, dort zusätzliche stationäre Leistungsangebote zu etablieren. Hier befinden wir uns noch in Gesprächen und können leider noch nichts Konkretes sagen“, erklärte der Landrat.

Hintergrund für die Gerüchte ist vermutlich der Umstand, dass voraussichtlich bis Ende September die Medizinische Klinik II im „Falkeneck“ nicht betrieben werden soll. „Diese Entscheidung wurde getroffen, da wir mit allen Mitteln verhindern möchten, dass es am Standort Braunfels zu einem Corona-Ausbruch kommt“, so Tobias Gottschalk. Hintergrund sei, dass in Braunfels die geriatrischen Patienten behandelt werden. Diese gehören aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen zur Hochrisikogruppe. „Daneben benötigen wir Mitarbeiter in Wetzlar zur Unterstützung der Intermediate Care Station, wo Patienten behandelt werden, die überwachungspflichtig sind, aber nicht beatmet werden.“

Die Geriatrie und die geriatrische Tagesklinik am Standort in Braunfels werden weiter betrieben. „Das geschieht natürlich unter strengen hygienischen Auflagen, um die Patienten zu schützen“, sagte Gottschalk. Um die strikte Trennung der Patienten, die aus anderen Kliniken in die Geriatrie verlegt werden, zu gewährleisten, werden geriatrische Patienten nun auch auf der Station der Medizinischen Klinik II versorgt.