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Im Fokus: Erkrankungen der Hand

Informationsveranstaltung am Klinikum Wetzlar

Wetzlar – „Handchirurgische Volkskrankheiten“ – so lautet das Thema einer Informationsveranstaltung der Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie des Klinikums Wetzlar am Samstag, 01. Juni 2013, um 10 Uhr. Das Patientenseminar für Patienten, Angehörige und Interessierte findet im Hörsaal des 11. Obergeschosses im Klinikum Wetzlar statt.Dr. med. Shirin Mansouri, Oberärztin der Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie referiert über Nervenkompressionssyndrome, Sehnenscheideneinengungen und Morbus Dupuytren. Bei diesen Erkrankungen kann es zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen der Hand kommen.Unter einem Nervenkompressionssyndrom versteht man eine chronische Druckschädigung eines Nervs. Fast alle Nervenkompressionssyndrome lassen sich chirurgisch sehr erfolgreich behandeln und führen zu einer kompletten Erholung der Nerven, wenn die Schädigung nicht zu lange angedauert hat. Eine Sehnenscheideneinengung tritt oft nach starker Belastung der Hand auf und geht mit einer chronischen Sehnenscheidenentzündung einher. Morbus Dupuytren ist eine Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenfläche, die meist Männer betrifft und typischerweise im mittleren Lebensalter auftritt. Sie äußert sich durch Knoten und Stränge an der Handinnenfläche.Arthrotische Veränderung des Hand- und Daumensattelgelenkes sowie der rheumatischen Hand ist das Thema des Vortrags von Chefarzt Dr. med. Tomislav Dodic. Eine Arthrose entsteht aus einem Defekt in der schützenden Knorpelschicht des Gelenks, welcher häufig verschleißbedingt ist. Die Erkrankung beginnt mit Belastungsschmerzen, die sich bis zu Ruheschmerzen steigern können.Die Referenten stehen im Anschluss an die Veranstaltung gerne für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Während der Veranstaltung wird ein kleiner Imbiss gereicht. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.