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Hessisches Ministerium besucht Lahn-Dill-Kliniken - Lob für Einsatz während der Corona-Pandemie

Der Leiter der Abteilung Gesundheit und der Sonderlage COVID-19 im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Stefan Sydow, lobte bei einem Besuch am Klinikum Wetzlar die Mitarbeiter der Lahn-Dill-Kliniken für ihren außerordentlichen Einsatz während der Corona-Pandemie: „Eine solche Ausnahmesituation haben wir alle noch nie erlebt. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an ihre Grenzen gegangen, um die Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen. Das ist nicht selbstverständlich und erfordert viel Engagement und Durchhaltevermögen. Dies verdient großen Respekt und Anerkennung.“

Als Leiter des Planungsstabs des Hessischen Ministeriums war es Stefan Sydow wichtig, sich direkt vor Ort einen Eindruck über die gemachten Erfahrungen, Probleme und Herausforderungen während der Corona-Pandemie zu machen.

„Wir sind bisher mit unserer Strategie gut durch die Pandemie gekommen“, sagte Tobias Gottschalk, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. „Aufgrund der jetzigen Situation mit den vermehrten Corona-Infektionen unter Mitarbeitern und Patienten am Klinikum Wetzlar haben wir uns gemeinsam mit dem Gesundheitsamt entschieden, einen Aufnahmestopp zu verhängen.“ Das habe dazu geführt, dass die Tests auf COVID-19 bei Patientinnen und Patienten und der Belegschaft  nochmals ausgeweitet wurden. Das bisherige Konzept zur Einteilung der Stationen in COVID-Stationen, COVID-Verdachtsstationen und Nicht-COVID-Allgemeinstation sowie COVID-Intensivstation und Nicht-COVID-Intensivstation habe sich in den letzten Monaten bewährt.

Eine große Herausforderung sei zukünftig die Sicherstellung der Finanzierung. „Wir sind zwar finanziell stabil aufgestellt, doch ohne eine entsprechende Refinanzierung könnte es auch für uns eng werden, zumal wir einen deutlichen Sachkostenmehraufwand aufgrund der Corona-Pandemie haben“, verdeutlichte Tobias Gottschalk. Stefan Sydow zeigte sich zuversichtlich, dass man dafür eine Lösung finden würde.

„Ich bedanke mich bei Herrn Sydow und dem Ministerium für den konstruktiven Erfahrungsaustausch und das Interesse“, sagte Tobias Gottschalk. „Der Besuch und ist eine Wertschätzung für uns und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerade in der aktuell schwierigen Phase in der wir uns befinden. Er verdeutlicht, dass wir und unsere Sorgen gehört und ernst genommen werden“, so Gottschalk abschließend.