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Herausragende Ergebnisse der AOK-Bewertung

Bei der Übergabe der Auszeichnungen der AOK (v.l.n.r.): Stefan Fischer, Abteilungsleiter Krankenhausfallmangement der AOK Hessen, Thorsten Runde, Oberarzt der Medizinischen Klinik I, Klinikum Wetzlar, Priv.-Doz. Dr. Erich Lotterer, Ärztlicher Direktor, Klinikum Wetzlar-Braunfels, Dr. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor Lahn-Dill-Kliniken, Dr. Steffen Hahn, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Dill-Kliniken, Priv.-Doz. Dr. Thomas Gausepohl, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Klinikum Wetzlar, Lothar Petri, Krankenhausmanagement AOK Hessen, Rainer Ries, Leiter des AOK-Beratungscenters Wetzlar.

Wetzlar, 26. Februar 2015 -  Erfreuliches Ergebnis für die Menschen im Lahn-Dill-Kreis: Das Klinikum Wetzlar und die Dill-Kliniken in Dillenburg haben im Bereich hüftgelenknaher Oberschenkelbruch besonders gut abgeschnitten und die begehrten „Drei AOK-Bäume“ erhalten. Ebenso überragend haben das Klinikum Wetzlar im Bereich therapeutische Herzkatheter bei der Behandlung verschiedener Herzerkrankungen und die Dill-Kliniken im Bereich Gallenblasenentfernung abgeschnitten. 

Damit ist klar: Hier wird überdurchschnittlich hohe Qualität erbracht. Die AOK Hessen bietet Krankenhauspatienten seit fast fünf Jahren eine bundesweit einzigartige Orientierungshilfe im Internet an. Im AOK-Krankenhausnavigator auf Basis der Weissen Liste gibt es aussagekräftige Informationen über Behandlungsergebnisse von Kliniken. Das Internet-Tool ist kostenlos und auch für Nicht-AOK-Versicherte vollständig nutzbar. 

Die große Bedeutung einer sorgfältigen Auswahl des Krankenhauses unterstreicht Stefan Fischer, Abteilungsleiter Krankenhausfallmangement der AOK Hessen: „Über einen vorgesehenen Eingriff sollte man sich vorab informieren. Für die Entscheidung sind zuverlässige Informationen wichtig. Dazu gehört auch das Wissen um die Qualität der Häuser und die Höhe der Komplikationsraten. Der Patient braucht dafür eine fachlich fundierte Orientierung und vor allem mehr Transparenz. Nur Mund-zu-Mund-Propaganda reicht nicht - genau hier setzt der AOK-Krankenhausnavigator an.“

Im Klinikum Wetzlar und den Dill-Kliniken in Dillenburg freut man sich über die Auszeichnung durch Hessens größte Krankenkassen: „Das Qualitätssiegel hat für uns einen hohen Wert, da die Daten deutschlandweit verglichen werden und das Klinikum Wetzlar und die Dill-Kliniken einen Spitzenplatz im bundesweiten Vergleich einnehmen. Es zeigt, dass die Patienten eine Behandlung auf hohem medizinischem Niveau erhalten“, erklärte Dr. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor der Lahn-Dill-Kliniken. „Ermöglicht haben dies die Mitarbeiter der Lahn-Dill-Kliniken, denen wir für ihr Engagement und ihre hervorragende Arbeit danken.“

Schnell und einfach informieren 

Zur Messung der Qualität verwendet die AOK Hessen seit 2010 das Verfahren „Qualitätssicherung mit Routinedaten“ (QSR). Der AOK-Krankenhausnavigator enthält bereits Klinikbewertungen zu planbaren Operationen an Hüft- und Kniegelenken, der Versorgung mit einem künstlichen Hüftgelenk nach einem Oberschenkelhalsbruch, dem Einsetzen eines Herzkatheters und der Entfernung der Gallenblase. Seit neuestem liegen auch Daten für einen der häufigsten Eingriffe vor: Die Entfernung des Wurmfortsatzes am Blinddarm (Appendektomie). Patienten können sich für jeden dieser Eingriffe eine Bewertung anhand von Symbolen anzeigen lassen. Je nach Abschneiden kann eine Klinik ein, zwei oder drei Lebensbaumsymbole für unterdurchschnittliche, durchschnittliche oder überdurchschnittliche Qualität erhalten.

Das QSR-Verfahren ermöglicht eine Langzeitbetrachtung von Behandlungsergebnissen, die auch über den eigentlichen Krankenhaus-Aufenthalt hinausgeht. Denn sie bezieht die Daten aller Krankenhäuser und die der ambulanten Versorgung mit ein. Während das Wissen der Krankenhäuser über die Qualität der Therapie mit dem Verlassen der Klinik endet, kann die AOK auch spätere Komplikationen sichtbar machen, die an anderer Stelle behandelt wurden. Zur Berechnung der Qualitätsindikatoren werden Abrechnungs- beziehungsweise Routinedaten verwendet. Solche Routinedaten von Patienten übermitteln die Krankenhäuser automatisch an die Krankenkassen, um eine Behandlung in Rechnung zu stellen. 

Der Krankenhausnavigator ist unter www.aok.de/krankenhausnavigator zu finden.