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Helferinnen der Alzheimer Gesellschaft Mittelhessen unterstützen Menschen mit Demenz im Klinikum Wetzlar

Richard Kreutzer (rechts) und Dr. Norbert Köneke (links) dankten den Helferinnen der Alzheimer Gesellschaft Mittelhessenfür ihre Unterstützung.

Wetzlar - Vertreter des Klinikums Wetzlar haben jetzt die ersten Helferinnen der Alzheimer Gesellschaft Mittelhessen in ein - für alle Beteiligten - neues Aufgabenfeld eingeführt. Die speziell geschulten Helferinnen bieten Krankenhauspatienten, die neben ihrer Einweisungsdiagnose an einer Demenz leiden, eine zusätzliche psychosoziale Betreuung an. Der Förderverein des Klinikums Wetzlar unterstützt das Projekt mit einem Betrag in Höhe von 16.000 Euro. „Unser Dank gilt dem Förderverein des Klinikums Wetzlar für die großzügige Unterstützung“, erklärte Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. Kreutzer begrüßte gemeinsam mit Dr. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor der Lahn-Dill-Kliniken die Helferinnen Alzheimer Gesellschaft Mittelhessen, deren Leiterin Ursula Köhler-Herber und Frau Bettina Rath, Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Mittelhessen e. V.„Wir freuen uns, dass Sie unsere Patienten und deren Angehörigen in einer schwierigen Zeit unterstützen“, verdeutlichte der Geschäftsführer. „Denn Menschen mit Demenz verstehen nicht, warum sie sich plötzlich in einer für sie vollkommen fremden und ihnen äußerst bedrohlich erscheinenden Umgebung befinden“, so Kreutzer weiter.Demenzkranke Menschen entwickeln zudem oft große Ängste, vor allem, wenn sie sich allein gelassen fühlen. Die Helferinnen der Alzheimer Gesellschaft Mittelhessen springen dann ein, wenn Angehörige eine intensive Betreuung während eines Krankenhausaufenthalts nicht oder nur zum Teil leisten können.In einem ersten Schritt wurden nun fünf Helferinnen, die bereits seit Jahren Erfahrung in der häuslichen Begleitung demenzkranker Menschen haben, mit den Besonderheiten eines Krankenhauseinsatzes vertraut gemacht. Sie werden im ersten Schritt vier Modell-Stationen unterstützen. Sobald erste Erfahrungen gesammelt und ausgewertet sind, soll der Kreis der Helferinnen erweitert und die Einsätze auf das gesamte Klinikum ausgeweitet werden.Ziel des Klinikums Wetzlar und der Alzheimer Gesellschaft ist es, in Zeiten des demographischen Wandels, längerfristig eine geregelte Finanzierung für diese Arbeit zu erreichen. Denn mit der älter werdenden Gesellschaft wird sich auch die Anzahl der Patienten mit der Nebendiagnose Demenz in den nächsten Jahren kontinuierlich erhöhen.Der Einsatz der Helferinnen wird klinikintern von Andrea Perner, Leiterin der Abteilung Qualitätsmanagement und Annette Zeitler, Leiterin der Abteilung Case Management unterstützt.