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Großes Vertrauen in die Notaufnahmen der Lahn- Dill-Kliniken

Umfrage der Hessischen Krankenhausgesellschaft

Warum haben die Patienten die Notaufnahme besucht?

Kontakt niedergelassener Ärzte / Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Dauer der Beschwerden?

Wetzlar, 23. Mai 2017 – Die Patienten im Lahn-Dill-Kreis haben großes Vertrauen in die Notaufnahmen der Lahn-Dill-Kliniken. Im Rahmen einer Umfrage der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG) wurden 767 Patienten der Lahn-Dill-Kliniken befragt, die selbstständig in die Notaufnahmen kamen. 21 Prozent wurden von einem niedergelassenen Arzt dorthin verwiesen. Jedoch kam die Mehrheit der Befragten (71 Prozent) in die Notaufnahmen, ohne vorher einen niedergelassenen Arzt aufgesucht zu haben und das obwohl 47 Prozent während der Sprechzeiten kamen. „Es freut uns, dass die Patienten so ein großes Vertrauen in unsere Notaufnahmen haben“, erklärt Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. „Die Patientenzahlen in den Notaufnahmen nehmen auch in den Lahn-Dill-Klinken zu. Darum sollten Patienten, sofern es ihnen möglich ist, vorab niedergelassene Ärzte oder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst aufsuchen. In vielen Fällen kann ihnen dort schnell weitergeholfen werden.“ Die Vergütung der Notaufnahmen sei nicht angemessen. Das verdeutlicht Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises. „Die Abklärung der Behandlungsbedürftigkeit eines Patienten und die Verweisung an niedergelassene Praxen wird mit nur 4,74 Euro vergütet, das entspricht einem Arbeitseinsatz von zwei Minuten pro Patient. Das ist deutlich zu wenig!“ Am Wochenende, an Feiertagen und nachts seien es zwar 8,42 Euro, aber auch das würde sich aufgrund des höheren Aufwandes nicht rechnen. „Die Patienten erhalten eine medizinisch hochwertige Versorgung in unseren Notaufnahmen, das muss auch fair finanziert werden“, so Schuster. 32 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in die Notaufnahmen aufgrund der guten medizinischen Versorgung kamen, oder weil sie grundsätzlich die Notaufnahme aufsuchen würden. 30 Prozent nannten als Grund für das Aufsuchen der Notaufnahme, dass die Praxis des Hausarztes geschlossen war. Auch der Ärztliche Bereitschaftsdienst wurde kaum von den Befragten in Anspruch genommen. Nur rund 16 Prozent hatten diesen vorab aufgesucht oder angerufen. Grund für den Besuch der Notaufnahme waren bei 57 Prozent der Befragten gesundheitliche Probleme, die zwischen ein bis 24 Stunden bestanden. Bei 14 Prozent dauerten die Beschwerden zwischen ein und zwei Tagen an, bei 16 Prozent zwischen zwei und sieben Tagen und bei 13 Prozent länger als eine Woche. „Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem ältere Patienten länger damit warten, bei Beschwerden einen Arzt aufzusuchen“, sagt Dr. med. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor der Lahn-Dill-Kliniken. Bei den 68- bis 80-Jährigen hatten 36 Prozent mindestens zwei Tage Beschwerden, bis sie in die Notaufnahme kamen. „Bei den über 80-Jährigen waren es sogar über 43 Prozent, in der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen hingegen nur 29 Prozent“, verdeutlicht Dr. Köneke. „Doch gerade ältere Personen sollten gesundheitliche Beschwerden nicht auf die leichte Schulter nehmen und zeitnah ihren Hausarzt aufsuchen, um sich durchchecken zu lassen“, rät der Mediziner.