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Gesellschaft für Kernspintomographie: Neues MRT am Klinikum Wetzlar

v.l.n.r.: Stephanie Nitsche (MFA), Dr. Andreas Kern (Gesellschaft für Kernspintomographie), Stephanie Schumann (MFA), Dr. Tobias Achenbach (Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum Wetzlar)

Ende Dezember 2020 hat die Gesellschaft für Kernspintomographie im Klinikum Wetzlar einen neuen Magnetresonanztomographen (Kernspintomograph, MRT) in Betrieb genommen. Das hochmoderne Gerät ersetzt den bisherigen Kernspintomograpen. „Mit dem neuen Gerät können wir Aufnahmen mit sehr hoher Bildqualität erzeugen“, erklärte Dr. Andreas Kern, Gesellschafter des Unternehmens. „Durch die schnelleren Messzeiten ist jetzt eine MRT-Messung zudem für unsere Patienten angenehmer.“ Ein weiterer Vorteil für die Patienten ist der größere Durchmesser der MRT-Röhre. „Dadurch fühlen sich die Patienten nicht so eingeengt“, ergänzt Privatdozent Dr. Tobias Achenbach, Mitgesellschafter und Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum Wetzlar.

Im Vergleich zum bisherigen MRT ist zudem die Geräuschbelastung deutlich geringer und trägt so dazu bei, dass sich Patienten besser entspannen können. „Entspannten Patienten fällt es leichter, sich nicht zu bewegen. Mit dem neuen Kernspintomographen können wir die Anzahl von Wiederholungsscans deutlich minimieren. Wir erreichen durch den neuen MRT eine Qualitätsverbesserung bei allen unseren Untersuchungen“, so der Chefarzt weiter.

Die Kernspintomographie eignet sich zur Darstellung verschiedener Organe und Strukturen im Körper. MRT-Untersuchungen gewinnen innerhalb der Diagnostik zunehmend an Bedeutung. Krankhafte Veränderungen können detaillierter dargestellt und somit besser diagnostiziert werden.

Unter anderem wird die MRT-Technik genutzt für die Darstellung der Prostata, des Herzens und der Brust. „Zudem ermöglicht uns eine speziell dafür konzipierte Software die Auswertung von Hirnläsionen bei multipler Sklerose“, erläuterte Dr. Kern.

Bei dem neuen MRT handelt es sich um einen 1,5 Tesla Magnetresonanz-Tomographen (MRT) von Philips Healthcare.

Damit das 4,5 Tonnen schwere Gerät im Klinikum Wetzlar aufgestellt werden konnte, wurde am Klinikgebäude eine Seitenwand geöffnet. Die Einbringung erfolgte mit einem Kran. „An dieser Stelle bedanke ich mich für die perfekt organisierte Unterstützung der technischen Abteilungen der Lahn-Dill-Kliniken. Ohne sie wäre es nicht möglich gewesen, dieses hochkomplizierte Projekt innerhalb so kurzer Zeit umzusetzen“, sagte Dr. Andreas Kern.