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Gefäßzentrum Wetzlar erhält Zertifikat

Freuen sich über die erfolgreiche Zertifizierung: v. l. Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Andrea Perner, Leiterin der Abteilung Risiko- und Qualitätsmanagement der Lahn-Dill-Kliniken, Professor Dr. Klaus Rauber, Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Dr. Jörg Bindewald, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, PD Dr. Martin Brück, Chefarzt der Medizinischen Klinik I, Dr. Elmar Friemann, niedergelassener Angiologe, Michael Müller, Pflegdirektor der Lahn-Dill-Kliniken, Wolfgang Hofmann, Krankenhaussonderbeauftragter des Lahn-Dill-Kreises und Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken.

Wetzlar, 17.10.2013 - Das Gefäßzentrum Wetzlar ist jetzt durch die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie sowie die Deutsche Röntgengesellschaft offiziell zertifiziert. In einer Feierstunde dankte Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken, allen beteiligten Mitarbeitern und externen Partnern. „Ihrem großen Engagement ist es zu verdanken, dass das Gefäßzentrum Wetzlar zertifiziert wurde.Das Zertifikat bescheinigt das hohe fachliche Niveau des Gefäßzentrums.Und es zeigt auch, dass die Behandlung der Patienten mit Gefäßerkrankungen nach nationalen und internationalen Standards verläuft“, erklärte Kreutzer.Das Gefäßzentrum Wetzlar bietet als interdisziplinäres Zentrum Beratung und Behandlung rund um Erkrankungen der Arterien und Venen. Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzender der Lahn-Dill-Kliniken unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung eines solchen Zentrums: „Die Patienten im Lahn-Dill-Kreis profitieren von dieser wohnortnahen, qualitativ-hochwertigen Versorgung bei Gefäßerkrankungen“, so Schuster. „Gefäßerkrankungen sind bei älteren Personen die Volkskrankheit Nummer eins. Und die Menschen werden immer älter, da benötigen wir für die gesundheitliche Versorgung tragfähige Konzepte. Mit dem Gefäßzentrum sind wir hier wieder einen großen Schritt weitergekommen“, betonte der Landrat. Am Gefäßzentrum Wetzlar arbeiten unterschiedliche medizinische Fachdisziplinen eng zusammen, um die bestmögliche Behandlung der Patienten zu gewährleisten. Das Zentrum setzt sich zusammen aus des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, der Klinik für Gefäßchirurgie und der Medizinische Klinik I sowie dem niedergelassenen Angiologen Dr. med. Elmar Friemann. Geleitet wird das Zentrum von Professor Dr. Klaus Rauber, Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Rauber verdeutlichte in seinem Vortrag die Notwendigkeit eines solchen fachübergreifendenZentrums: „Häufig leiden die Patienten an mehreren unterschiedlichen Erkrankungen, so dass bei der Behandlung eine breit aufgestellte Abstimmung der einzelnen medizinischen Bereichen notwendig ist“, erklärte der Chefarzt für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. „Zudem sind Gefäßerkrankungen chronische Erkrankungen, die nicht heilbar sind und langfristige Therapiekonzepte erfordern“. Rauber warnte in seinem Vortrag auch vor den Folgen von Gefäßerkrankungen: Rund 35.000 Amputationen jährlich in Deutschland wären auf Gefäßerkrankungen zurückzuführen, das sei deutlich zu viel, so Rauber. Aufgrund der demographischen Entwicklung würden es in den kommenden Jahren zu einer weiteren Zunahme von Krankheiten an Venen und Arterien kommen. Bereits heute leiden sechs Millionen Menschen an einer arteriellen Verschlusskrankheit aufgrund einer Gefäßverkalkung.Die Patienten haben ein deutlich erhöhtes Risiko an einem Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erkranken. Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen, Bewegungsmangel und Diabetes zählen zu den wichtigsten Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen. „Wichtig ist, dass die Patienten mitarbeiten und ihre Ernährung umstellen, sich mehr bewegen und mit dem Rauchen aufhören“, empfahl der Chefarzt.