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Drei Bäumchen für das Klinikum Wetzlar

Krankenhausnavigator der AOK Hessen hilft bei Klinikwahl

Freuen sich über die Auszeichnung der AOK (v.l.): Professor Dr. Martin Brück, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Klinikum Wetzlar und Dr. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor der Lahn-Dill-Kliniken mit Lothar Petri von der AOK Hessen.

Wetzlar, 31.05.2017 - Seit fast sieben Jahren gibt es ihn: den AOK-Krankenhausnavigator. Diese kostenlose Orientierungshilfe im Internet liefert auf Basis der "Weissen Liste" wertvolle und aussagekräftige Informationen über die Behandlungsergebnisse von Kliniken. Das Klinikum Wetzlar hat im Bereich therapeutischer Herzkatheter (perkutane Koronarintervention) bei Patienten ohne Herzinfarkt besonders gut abgeschnitten und wurde jetzt mit den begehrten drei AOK-Lebensbäumchen ausgezeichnet. Das bedeutet konkret: Hier wird überdurchschnittlich hohe Qualität erbracht. Warum das so wichtig ist, unterstreicht Dr. Roland Strasheim, Krankenhaus-Chef der AOK Hessen: "Die von uns ausgezeichneten Kliniken leisten hervorragende Qualität in der Medizin. Leider behandeln nicht alle Kliniken in Hessen auf dem gleichen hohen medizinischen Standard. Daher möchten wir die Patientinnen und Patienten im Vorfeld gut und umfassend informieren." Eine gute Behandlungsqualität ist nicht nur wichtig für die Betroffenen. Auch das Gesundheitssystem profitiert davon, weil unnötige Folge-Eingriffe oder -Behandlungen vermieden und Kosten eingespart werden könnten. Strasheims Fazit: "Einen vorgesehenen Eingriff einfach in der nächstgelegenen Klinik vornehmen zu lassen, kann  in manchen Fällen die falsche Entscheidung sein - wenn man nichts über die dortige Behandlungsqualität weiß."Im Klinikum Wetzlar freut man sich über die Auszeichnung durch Hessens größte Krankenkasse: "Wir freuen uns darüber, dass wir zum zweiten Mal in Folge im Bereich der Herzmedizin mit drei AOK-Bäumchen ausgezeichnet wurden", erklärte Dr. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor der Lahn-Dill-Kliniken. "Es zeigt, dass die Patienten bei uns eine Behandlung auf hohem medizinischem Niveau erhalten."

Je mehr Bäumchen desto besserZur Messung der Qualität verwendet die AOK Hessen seit 2010 das Verfahren "Qualitätssicherung mit Routinedaten" (QSR). Patienten können sich für verschiedene Eingriffe und Behandlungsmethoden eine Bewertung anhand von Symbolen anzeigen lassen. Je nach Abschneiden kann eine Klinik ein, zwei oder drei Lebensbaumsymbole für unterdurchschnittliche, durchschnittliche oder überdurchschnittliche Qualität erhalten.Das QSR-Verfahren ermöglicht eine Betrachtung von Behandlungsergebnissen über den eigentlichen Krankenhaus-Aufenthalt hinaus.  So kann die AOK auch spätere Komplikationen sichtbar machen, die nach dem Verlassen der Klinik an anderer Stelle behandelt wurden. Zur Berechnung der Qualitätsindikatoren werden Abrechnungs- beziehungsweise Routinedaten verwendet. Solche Routinedaten von Patienten übermitteln die Krankenhäuser automatisch an die Krankenkassen, um eine Behandlung in Rechnung zu stellen. Der Krankenhausnavigator ist unter www.aok.de/krankenhausnavigator zu finden.