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Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Wetzlar

Dr. Peter Stuzmann wird neuer Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Wetzlar. Der 55-Jährige wird ab 1. April 2022 die Abteilung leiten. Den Beschluss Neubesetzung fasste der Aufsichtsrat der Lahn-Dill-Kliniken einstimmig. „Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Dr. Stuzmann einen versierten Experten im Bereich der Gynäkologie gewinnen konnten und sind davon überzeugt, dass er mit seiner Strukturiertheit sowie seiner Ziel- und Teamorientierung die Abteilung weiterentwickeln wird“, erklärte Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzender.

Dr. Peter Stuzmann

Dr. Peter Stuzmann wurde in Heilbronn geboren und wuchs in Mössingen am Fuße der Schwäbischen Alb auf. Nach seinem Studium der Humanmedizin an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg führte ihn seine ärztliche Laufbahn unter anderem in das Ketteler-Krankenhaus Offenbach, in die Kliniken Hanau, Darmstadt und Frankfurt Höchst als auch in das AGAPLESION Markus Krankenhaus in Frankfurt, wo er als Leitender Oberarzt und Leiter des gynäkoonkoligischen Zentrums tätig war. Seit 2020 ist er Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Groß-Umstadt. Neben den Schwerpunktbezeichnungen „Gynäkologische Onkologie“ und „Spezielle Geburtshilfe und Perinatologie“ ist der Facharzt zertifizierter MIC II-Operateur und Konsolenchirurg da Vinci.

„Der Lebenslauf von Herrn Dr. Stuzmann zeugt von kontinuierlicher Weiterentwicklung und großer Innovationsfreude. Er hat in renommierten Kliniken gearbeitet und bringt entsprechendes Fachwissen mit“, sagte Tobias Gottschalk, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. „Wir freuen uns, gemeinsam mit ihm das Leistungsspektrum der Gynäkologie weiter auszubauen.“

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei in der Etablierung der minimal-invasiven Chirurgie bei gynäkologischen Tumoren. „Ziel ist es, diese Operationen zukünftig roboterassistiert mit dem so genannten da Vinci-System durchzuführen“, so Gottschalk weiter. Man sei froh, dass der zukünftige Chefarzt die entsprechende Expertise mitbringe.

Mit dem hochmodernen da Vinci-System werden seit Ende 2020 am Klinikum Wetzlar Operationen innerhalb der Allgemeinen, Viszeralen und Onkologischen Chirurgie und der Urologie durchgeführt. Eine Ausweitung auf gynäkologische Operationen sei bereits bei der Einführung geplant gewesen. Die Vorteile einer Operation mit dem „da Vinci“ sind vielfältig. Unter anderem sind Operationen für die Patienten schonender als „konventionelle“ Operationen.

Neben seiner minimalinvasiven Expertise reichen die umfangreichen praktischen Erfahrungen von Herrn Dr. Stuzmann von der Behandlung von Endometriose, eine häufige Unterleibserkrankung bei Frauen, über die Therapie von Myomen bis hin zur Urogynäkologie. „Mein Ziel ist es, das Fachspektrum am Klinikum Wetzlar fortzuentwickeln. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben und die Perspektiven sind äußerst vielversprechend“, sagt Dr. Peter Stuzmann. „Das geht natürlich nur gemeinsam mit einem starken, kompetenten und engagierten Team. Das Klinikum Wetzlar ist hier sehr gut aufgestellt. Ich freue mich schon sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit.“

Hintergrund über das da Vinci-Operationssystem:

Mit dem neuen High-Tech-Gerät können Patienten noch schonender operiert werden. Bei der Operation mit dem da Vinci-System sitzt der Chirurg an einer Steuerkonsole, abseits des Operationstisches. Über Bedienelemente für die Hände und mehrere Fußpedale steuert er die Roboterarme, an deren Enden sich frei bewegliche Instrumente befinden, die zuvor über kleinste Schnitte in den Körper eingebracht wurden. Neben einer hervorragenden dreidimensionalen Sicht über die Kamera des Systems haben die Instrumente dabei einen größeren Bewegungsumfang als die menschliche Hand und erlauben dadurch auch in engen Körperhöhlen komplexe Operationsschritte. Bei den Eingriffen überträgt das System alle Bewegungen des Operateurs eins zu eins und dient dabei als hochpräziser verlängerter Arm des Chirurgen.