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Dill-Kliniken sind Akademisches Lehrkrankenhaus

Präsentieren die Betätigung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration über die Anerkennung der Dill-Kliniken als Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg (v.l.): Priv.-Doz. Dr. Frank Ulrich, Chefarzt des Zentrums für Allgemeine, Viszerale und Onkologische Chirurgie der Lahn-Dill-Kliniken, Dr. Roger Agne, Ärztlicher Direktor der Dill-Kliniken und Chefarzt der Inneren Medizin der Dill-Kliniken, Priv.-Doz. Dr. Thomas Gausepohl, Chefarzt des Zentrums für Unfallchirurgie und Orthopädie der Lahn-Dill-Kliniken, Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Professor Dr. Jan Schmitt, Chefarzt des Zentrums für Unfallchirurgie und Orthopädie der Lahn-Dill-Kliniken, Professor Dr. Roland Frankenberger, Studiendekan des Fachbereichs Medizin der Philipps-Universität Marburg, Dr. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor der Lahn-Dill-Kliniken, Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken.

Klinisch-praktische Ausbildung von Medizinstudenten der Universität MarburgDillenburg, 21. Juli 2016 – An den Dill-Kliniken in Dillenburg können ab dem Wintersemester 2016/2017 Medizinstudenten ihr Praktisches Jahr (PJ) absolvieren: Die Klinik wurde jetzt offiziell zum Akademischen Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg ernannt.„Wir freuen uns sehr, dass wir uns ab dem kommenden Wintersemester an der klinisch-praktische Ausbildung von Medizinstudenten beteiligen können. Denn dies stärkt das Renommee der Dill-Kliniken und zieht den benötigten Nachwuchs in die Region“, erklärte Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken bei einer Feierstunde.„Ein Krankenhaus, das sich der Ausbildung von angehenden Ärzten widmen will, muss zunächst die Universität überzeugen und das haben die Dill-Kliniken getan“, sagte Professor Dr. Roland Frankenberger, Studiendekan des Fachbereichs Medizin der Philipps-Universität Marburg. „Die fachliche Expertise und die Strukturen an den Dill-Kliniken bieten ideale Voraussetzungen, um eine möglichst breite und qualitativ hochwertige Ausbildung der Studenten zu gewährleisten.“Die Lahn-Dill-Kliniken haben in den vergangenen fünf Jahren über 20 Millionen Euro investiert. Unter anderem wurde das Zentrum für Atmungsstörungen eröffnet, zu dem eine Weaningstation für langzeitbeatmete Patienten und ein Schlaflabor gehört. „Nur durch solche innovativen Konzepte können die Dill-Kliniken langfristig eine hochwertige Versorgung der Patienten gewährleisten“, verdeutlichte Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises. Das Ziel sei es, auch zukünftig genügend und gut qualifizierte Mitarbeiter im ärztlichen Dienst zu beschäftigen. „Die Anerkennung als Akademisches Lehrkrankenhaus ist eine wichtige Voraussetzung, damit wir diese Herausforderung bewerkstelligen können.“Ab dem Wintersemester 2016/2017 können die angehenden Mediziner der Philipps-Universität Marburg nach dem zweiten Staatsexamen in Dillenburg die Pflichtbereiche Innere Medizin und Chirurgie sowie das Wahlfach Anästhesie absolvieren.„Wir freuen uns auf die ersten PJ-Studenten und hoffen, durch die Ausbildung künftige Assistenzärzte gewinnen zu können“, sagte Dr. Roger Agne, Ärztlicher Direktor der Dill-Kliniken und Chefarzt der Inneren Medizin. „Unser Vorteil ist, dass unsere Klinik überschaubarer ist als die Universitätskliniken. Wir ermöglichen den Studenten ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten und einen umfassenden Einblick in die praktische Tätigkeit als Arzt.“Im Praktischen Jahr steht die Ausbildung am Patienten im Mittelpunkt. „Die Studierenden sollen dabei die während des bisherigen Studiums erworbenen ärztlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vertiefen und erweitern“, erläuterte Dr. Agne. Sie sollten lernen, diese auf den einzelnen Krankheitsfall anzuwenden. „Zu diesem Zweck werden sie ärztliche Tätigkeiten unter Anleitung, Aufsicht und Verantwortung der ausbildenden Ärzte entsprechend ihres Ausbildungsstandes durchführen.“ Ziel sei es, gemeinsam mit der Philipps-Universität Marburg eine möglichst breite und qualitativ hochwertige Ausbildung im Praktischen Jahr zu gewährleisten.