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Corona-Pandemie: Weitere Vorbereitungen laufen

Der Anstieg der Corona-Neuinfektionen macht sich auch bei den Lahn-Dill-Kliniken bemerkbar. Es werden nun auch wieder positiv bestätigte Patienten am Klinikum Wetzlar behandelt.

 „Wir tun derzeit alles Notwendige, um die kommende Situation bestmöglich zu meistern. Die Zahlen sind in den letzten Tagen von drei auf zehn Patienten auf Normalstation gestiegen“, sagte Tobias Gottschalk, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. Eine komplette Station mit 15 Betten werde nun wieder als Isolierstation ausschließlich für Corona-Patienten vorgehalten. Aktuell werden außerdem zwei positiv-bestätigte Corona-Fälle und zwei Verdachtsfälle auf der Intensivstation behandelt. „Diese Zahlen können aber in kürzester Zeit nicht mehr aktuell sein“, warnt Gottschalk. „Die Lage ist aktuell sehr dynamisch.“ Es könne gut sein, dass man zukünftig eine der beiden Intensivstationen am Klinikum Wetzlar ausschließlich für Corona-Patienten nutzen würde. 

Man habe auch wieder erste bestätige Fälle beim Personal. Alle Patienten und auch Mitarbeiter die Kontakt hatten werden aktuell getestet und es werden entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen. 

„Momentan können wir den Regelbetrieb weiter aufrechterhalten, wie lange das der Fall ist, können wir aktuell nicht sagen“, so Gottschalk. Man werde wie bereits im Frühjahr 2020 Mitarbeiter der Medizinische Klinik II der Klinik „Falkeneck“ in Braunfels vorübergehend in Wetzlar einsetzen, um die Mitarbeiter in Wetzlar zu entlasten. Darüber hinaus wurden die Dienstpläne des ärztlichen und des Pflegepersonals an die veränderten Bedingungen angepasst.

Es sei aber möglich, dass demnächst planbare Leistungen, sofern dies medizinisch vertretbar sei, verschoben werden müssten, auch um personelle Kapazitäten zu schaffen. „Aber auch dann gilt: Notwendige Behandlungen werden natürlich durchgeführt ebenso sollte man im Notfall nicht zögern, das Krankenhaus aufzusuchen“, sagte Tobias Gottschalk. 

„Wir stehen erneut vor einer großen Herausforderung. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind schon jetzt sehr belastet. Ich bin sehr dankbar, dass ich mich auf sie auch in dieser schwierigen Situationen zu hundert Prozent verlassen kann“, so Gottschalk.