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CDU-Kreistagsfraktion besucht Klinik „Falkeneck“: „Zukunftsfähiges Konzept mit Nachahmungscharakter“

Richard Kreutzer, Geschäftsführer Lahn-Dill-Kliniken (2. v. l.) führte gemeinsam mit Priv.-Doz. Dr. Erich Lotterer (rechts), Ärztlicher Direktor Klinikum Wetzlar-Braunfels und Anette Schäfer (2. v. r.), Standortleiterin Braunfels, die CDU-Kreistagsfraktion rund um Hans-Jürgen Irmer (4. v. l.), Mitglied des hessischen Landtages durch die Klinik „Falkeneck“ und das angrenzende Medi-Center.

Braunfels, 29. August 2014 - Einen umfassenden Überblick über die Abläufe und Neuerungen an der Klinik „Falkeneck“ in Braunfels haben sich Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion verschafft - unter ihnen Hans-Jürgen Irmer, Mitglied des hessischen Landtages. Im letzten Jahr wurde die Klinik „Falkeneck“ in Braunfels modernisiert und erweitert. So verfügt die Klinik für Geriatrie mittlerweile über 35 zusätzliche Betten. Insgesamt sind 75 Betten und 10 tagesklinische Plätze vorhanden. Auch die Internistische Abteilung am Standort Braunfels wurde modernisiert. Insgesamt 37 Betten stehen dort für die Behandlung der Patienten zur Verfügung. Alle Zimmer sind modern ausgestattet und großzügig geschnitten. 2012 wurde außerdem das angrenzende Medi-Center „Falkeneck“ eröffnet - ein Zentrum für den älteren Menschen, das die Bereiche Medizin, Pflege sowie Ergo- und Physiotherapie unter einem Dach bündelt. „Mit dem Medi-Center „Falkeneck“ und den Erweiterungen der Klinik „Falkeneck“ haben wir ein neuartiges Konzept für die verbesserte Versorgung älterer Menschen im Lahn-Dill-Kreis und darüber hinaus entwickelt“, erklärte Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. In Zeiten des demographischen Wandels sei es immer wichtiger, medizinische und pflegerische Strukturen anzupassen und individuelle Lösungen für eine optimale Versorgung älterer Menschen anzubieten, verdeutlichte Kreutzer. „Dass wir dies hier anbieten können, ist dem außerordentlichen Engagement der Mitarbeiter zu verdanken“, betonte Kreutzer. "Hier hat sich in den letzten Jahren wirklich sehr viel getan“, sagte Hans-Jürgen Irmer. „Es ist beruhigend zu sehen, dass der Lahn-Dill-Kreis auf einem guten Weg ist, was die medizinische und pflegerische Versorgung der Menschen im Alter angeht“, so der Landtagsabgeordnete weiter. „Das in Braunfels realisierte Modell ist ein zukunftsfähiges Konzept mit Nachahmungscharakter“. Im Jahr 2050 wird jeder dritte Deutsche älter als 60 Jahre sein. Umgekehrt wird der Anteil der jungen Menschen weiter abnehmen. Auch die Altersstruktur im Lahn-Dill-Kreis wird sich entsprechend verändern. Prognosen zeigen, dass im Jahr 2030 18.000 Menschen älter als 80 Jahre sein werden. Das sind fast doppelt so viele wie im Jahr 2000. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Lebenserwartung weiter ansteigen wird.Mit zunehmendem Alter leiden Patienten häufig gleichzeitig an verschiedenen Erkrankungen. „Das ist eine Herausforderung für die Medizin“, erklärte Priv.-Doz. Dr. Erich Lotterer, Ärztlicher Direktor des Klinikums Wetzlar-Braunfels. „Es ist darum essentiell, dass die Behandlung durch speziell ausgebildetes Personal erfolgt und das Behandlungsteam fachübergreifend zusammengesetzt ist“, so Lotterer. „Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die gute Zusammenarbeit mit allen niedergelassenen Partnern, damit die nachstationäre Versorgung der Patienten optimal erfolgen kann“, verdeutlichte der Ärztliche Direktor.