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CDU-Kreistagsfraktion besucht Dill-Kliniken

Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken (vierter von links), begleitete Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion, unter ihnen der hessische Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Irmer (fünfter von rechts) bei ihrem Rundgang durch die Dill-Kliniken.

Dillenburg, 25. April 2013 – Einen umfassenden Überblick über die Abläufe und Neuerungen an den Dill-Kliniken verschafften sich gestern Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion in Dillenburg. Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken begrüßte die Besucher – unter ihnen Hans-Jürgen Irmer, Mitglied des hessischen Landtages, in der neugestalteten Eingangshalle der Dill-Kliniken. Im lichtdurchfluteten und modernen Erdgeschoss des Neubaus befindet sich neben dem zentralen Empfang auch die administrative Aufnahme. Außerdem ist hier die vorstationäre Patientenbetreuung der Abteilung Case Management zu finden. „Diese Bereiche werden zukünftig zu einem Patientenservice-Team zusammen gelegt“, erklärte Richard Kreutzer. „Ziel ist es, die Patientenzufriedenheit in diesem Bereich zu steigern, indem sie eine Betreuung aus einer Hand erhalten“.Im ersten Stockwerk des - 2012 eröffneten - Gebäudes ist die Interdisziplinäre Notaufnahme (INA) untergebracht. Hier werden alle internistischen und chirurgischen Notfälle zentral von einem interdisziplinären Team behandelt. Innerhalb von wenigen Schritten sind von der Ambulanz aus wichtige Bereiche erreichbar: So befinden sich die Halle für die Liegendanfahrt, der Schockraum sowie die Untersuchungs- und Behandlungsräume in unmittelbarer Nähe.„Hier hat sich in den letzten Jahren wirklich sehr viel getan“, sagte Hans-Jürgen Irmer. „Die zentrale Anlaufstelle für alle Patienten sehe ich im Hinblick auf die Optimierung von Abläufen und Verkürzung von Wartezeiten als eine wichtige Verbesserung“.Die Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion konnten außerdem einen Blick in die umgebauten Räume der Radiologie Lahn-Dill werfen und ließen sich von Dr. med. Gernot Schulz, Ärztlicher Leiter der Radiologie Lahn-Dill, den neuen Magnetresonanz-Tomograf (MRT) erklären. Dieser wird Anfang Mai in Betrieb gehen. Dann können erstmals in Dillenburg MRT-Untersuchungen durchgeführt werden und die Patienten aus dem nördlichen Lahn-Dill-Kreis müssen für diese Untersuchungen keine längeren Wege in Kauf nehmen.Dr. Roger Agne, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, stellte den Besuchern die telemedizinische Schlaganfallbehandlung vor: Über ein hochmodernes, an der Universität Erlangen speziell für die Tele-Neurologie entwickeltes Videokonferenzsystem wird ein Neurologe des Wetzlarer Krankenhauses in die Behandlung der Patienten eingebunden.In einem abschließenden Gespräch informierten sich die Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion über die Rahmenbedingungen der Krankenhausfinanzierung. Außerdem wurde das Thema Flurbetten diskutiert. Richard Kreutzer erklärte, dass sich der finanzielle Druck auf die Krankenhäuser in den letzten Jahren deutlich verschärft hätte. „Die Kosten steigen stetig und es erfolgt ein unzureichender finanzieller Ausgleich. Aus diesem Grund müssen unter anderem vorhandenen Bettenbereiche zu jeder Zeit zu mindestens 85 Prozent ausgelastet sein, um eine wirtschaftliche Situation zu erreichen“, so Kreutzer und warb gleichzeitig für die Unterstützung auf politischer Ebene. „Wir müssten eigentlich dringend mehr Pflegekräfte einstellen, um die Mitarbeiter zu entlasten, die unzureichende Finanzierung lässt dies aber leider nicht zu. Der hessische Landtagsabgeordnete Irmer betonte: „Ich stehe auf Ihrer Seite und setze mich gerne für Ihr Anliegen ein. Wir müssen zum Wohle der Patienten parteiübergreifend einen Konsens finden. Denn eine gute medizinische Versorgung der Bürger im Lahn-Dill-Kreis muss auf Dauer gewährleistet sein“.