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AOK-Bewertung: Lahn-Dill-Kliniken mit herausragendem Ergebnis

Bei der Übergabe der Auszeichnungen der AOK (v.l.n.r.): Professor Dr. Jan Schmitt, Chefarzt der Klinik für Orthopädie der Lahn-Dill-Kliniken, Stefan Fischer, Abteilungsleiter Krankenhausfallmangement der AOK Hessen, Lothar Petri, Krankenhausmanagement AOK Hessen, Professor Dr. Martin Brück, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Klinikum Wetzlar und Dr. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor Lahn-Dill-Kliniken.

Wetzlar/Dillenburg, 26. Februar 2016 –  Erfreuliches Ergebnis für die Menschen im Lahn-Dill-Kreis: Das Klinikum Wetzlar und die Dill-Klinken in Dillenburg haben bereits zum dritten Mal in Folge in den Leistungsbereichen „Versorgung hüftgelenknaher Oberschenkelbrüche“ besonders gut abgeschnitten und wurden mit den begehrten „Drei AOK-Bäumen“ ausgezeichnet. Ebenso überragend hat das Klinikum Wetzlar im Bereich therapeutischer Herzkatheter bei der Erweiterung verschlossener Herzkranzgefäße abgeschnitten. Zum zweiten Mal erhielt das Klinikum Wetzlar dafür die Auszeichnung der AOK. Damit ist klar: Hier wird überdurchschnittlich hohe Qualität erbracht. Die AOK Hessen bietet Krankenhauspatienten seit 2011 eine bundesweit einzigartige Orientierungshilfe im Internet an. Im AOK-Krankenhausnavigator auf Basis der Weissen Liste gibt es aussagekräftige Informationen über Behandlungsergebnisse von Kliniken. Das Internet-Tool ist kostenlos und auch für Nicht-AOK-Versicherte vollständig nutzbar. Der Krankenhausnavigator ist unter www.aok.de/krankenhausnavigator zu finden.Die große Bedeutung einer sorgfältigen Auswahl des Krankenhauses unterstreicht Thomas Burmann, Krankenhauschef der AOK Hessen: „Man sollte sich vorab informieren, wenn man einen planbaren Eingriff vornehmen lassen möchte. Dazu gehört auch das Wissen um die Qualität der Häuser. Wenn diese in einem 60 Kilometer entfernten Haus stimmt, dann sollte man doch lieber die Fahrzeit auf sich nehmen. Der Patient braucht dafür eine fachlich fundierte Orientierung und vor allem mehr Transparenz. Nur Mundpropaganda reicht nicht - genau hier setzt der AOK-Krankenhausnavigator an.“Im Klinikum Wetzlar und den Dill-Kliniken in Dillenburg ist man sehr zufrieden über die Auszeichnung durch Hessens größte Krankenkasse:„Wir freuen uns sehr über dieses erneut sehr gute Ergebnis, da es verdeutlicht, dass wir hochwertige Medizin anbieten“, so Dr. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor der Lahn-Dill-Kliniken. Ihm ist besonders wichtig, dass die Ergebnisse auf einer breiten Datengrundlage beruhen: „Die AOK Hessen versichert rund 40 Prozent aller Krankenhauspatienten. Insofern sind die Daten besonders aussagekräftig.“ Außerdem würden die Daten deutschlandweit verglichen. „Damit nehmen das Klinikum Wetzlar und die Dill-Kliniken im bundesweiten Vergleich einen Spitzenplatz ein“, erklärt Dr. Köneke. „Ermöglicht haben dies die Mitarbeiter der Lahn-Dill-Kliniken, denen wir für ihr Engagement und ihre hervorragende Arbeit danken.“Schnell und einfach informierenZur Messung der Qualität verwendet die AOK Hessen seit 2010 das Verfahren „Qualitätssicherung mit Routinedaten“ (QSR). Der AOK-Krankenhausnavigator enthält bereits Klinikbewertungen zu planbaren Operationen an Hüft- und Kniegelenken, dem Einsetzen eines Herzkatheters, der Entfernung der Gallenblase und Entfernungen des Wurmfortsatzes am Blinddarm. Für diese Eingriffe wurden die Ergebnisse im Krankenhausnavigator jetzt mit Daten bis zum Jahresende 2014 aktualisiert. Patienten können sich für jeden dieser Eingriffe eine Bewertung anhand von Symbolen anzeigen lassen. Je nach Abschneiden kann eine Klinik ein, zwei oder drei Lebensbaumsymbole für unterdurchschnittliche, durchschnittliche oder überdurchschnittliche Qualität erhalten.Das QSR-Verfahren ermöglicht eine Langzeitbetrachtung von Behandlungsergebnissen, die auch über den eigentlichen Krankenhausaufenthalt hinausgeht. Denn sie bezieht die Daten aller Krankenhäuser und die der ambulanten Versorgung mit ein. Während das Wissen der Krankenhäuser über die Qualität der Therapie mit dem Verlassen der Klinik endet, kann die AOK auch spätere Komplikationen sichtbar machen, die an anderer Stelle behandelt wurden. Zur Berechnung der Qualitätsindikatoren werden Abrechnungs- beziehungsweise Routinedaten verwendet. Solche Routinedaten von Patienten übermitteln die Krankenhäuser automatisch an die Krankenkassen, um eine Behandlung in Rechnung zu stellen.