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Plastische und Ästhetische Chirurgie

Hier finden Sie die Protokolle unserer Expertenchats zum Thema Plastische und Ästhetische Chirurgie.

Plastische und Ästhetische Chirurgie

Hier finden Sie eine Auswahl der Fragen zum Thema Plastische und Ästhetische Chirurgie an Dr. Tomislav Dodic. Der Chat fand am Montag, 30. November 2015, statt.

Thema: Plastische und Ästhetische Chirurgie

Anfrage von Frau I.

Frau I.: Hallo, ich habe vor 12 Jahren eine Brustvergrößerung machen lassen und hatte bis vor ca. 18 Monaten keinerlei Probleme. Da kam es zu einer starken Vergrößerung der rechten Seite. Eine Reizwasser-Einlagerung, die dann punktiert wurde und erstmal 5 Monate nicht mehr aufgetreten ist. Seither werden die Abstände aber immer kürzer. Ich betreibe sehr viel Sport und schätze, dass es dadurch zu Beginn passiert ist. Was kann nun eine Lösung sein, denn alle 4 Wochen zu punktieren ist keine, oder? Herzlichen Dank und viele Grüße.

Dr. Tomislav Dodic: Hallo Frau I., ist denn ein Serom diagnostiziert worden oder kann eine Entzündung die Ursache sein? Mit anderen Worten, ist das Punktat untersucht worden?

Frau I.: Danke... Ja. Ein Serom. Beim ersten Mal ist es untersucht worden. Danach dann nicht mehr. Da war es nicht entzündet. Was es jetzt ist, weiß ich nicht. Es tut nicht weh, ist nur unangenehm und sieht doof aus.

Dr. Tomislav Dodic: Ist die Brust denn auch verformt? Oder zusätzlich eine Kapselfibrose diagnostiziert worden?

Frau I.: Nicht verformt, nur einfach größer. Es sind immer so 350 ml, die abgezogen werden. Eine Kapselfibrose ist es auch nicht.

Dr. Tomislav Dodic: Gut, meistens wenn es zu einer chronischen Serombildung gekommen ist, ist es mit einem einfachen Abpunktieren in der Regel nicht mehr getan. Wenn die Intervalle immer kürzer werden, bleibt meistens nur noch ein Implantatwechsel als Option.

Frau I.: Ok... also ist das ein Ihnen bekanntes Problem? Ein Implantatwechsel steht ja sicher nach dieser Zeit ohnehin früher oder später an. Herzlichen DANK für Ihre Zeit und Auskunft.

Dr. Tomislav Dodic: Sehr gerne, ja, eine Serombildung oder Infektion kann tatsächlich noch nach Jahren auftreten. Generell muss man Implantate der neueren Generation nicht mehr zwangsläufig austauschen, sondern nur dann, wenn es Probleme gibt oder eine erneute Brustkorrektur gewünscht wird.

 

Anfrage von Frau G.

Frau G.: Ich bin 51 Jahre alt und leide unter einer extremen Brustasymmetrie. Wie hoch schätzen sie das Risiko ein, dass bei einber Operation etwas schiefgehen kann, auch durch die Narkose?

Dr. Tomislav Dodic: Guten Abend Frau G., um eine Risikoeinschätzung abzugeben, müssten wir einen Termin in unserer Sprechstunde ausmachen. Es gibt generelle und spezielle Operationsrisiken, die sehr individuell sein können. Daher kann ich Ihnen diese Frage so pauschal leider nicht beantworten. Auch hängt es von der Art der Asymmetrie ab. Dafür wäre wie gesagt aber ein ausführliches Aufklärungsgespräch in der Sprechstunde nach Untersuchung notwendig.

 

Anfrage von Herrn K.

Herr K.: Hallo Herr Doktor, unsere Mutter hat einen Dekubitus und soll deswegen operiert werden. Sie ist 78 Jahre alt. Auch ist sie herzschwach und bereits dement. Kann man ihr eine OP zumuten und wie lange muss sie auf der Spezialmatratze liegen? Wie lange dauert der Krankenhausaufenthalt?

Dr. Tomislav Dodic: Hallo Herr K., diese Frage ist schwer zu beantworten. Generell hängt es von dem Allgemeinzustand ihrer Mutter ab. Oft profitieren Patienten schon von einer Defektdeckung allein durch eine verbesserte Qualität in der täglichen Versorgung. Während des stationären Aufenthaltes sind meistens 14 Tage in einem Spezialbett notwendig. Der Krankenhausaufenthalt liegt meistens zwischen drei und vier Wochen je nach Wundheilung.

 

Anfrage von Herrn T.

Herr T.: Ich hatte vor ca. sechs Monaten eine Sprunggelenks-OP und die Wunde ist seitdem nicht richtig verheilt. Der Versuch, die Wunde mit einem Vakuumschwamm zu verkleinern, hat leider nichts gebracht. Was kann man noch tun?

Dr. Tomislav Dodic: Wenn es im Bereich des Sprunggelenks zu einer Wundheilungsstörung gekommen ist, dann lässt sich der entstandene Defekt meistens nicht mehr mit konventionellen Mitteln verschließen. In der Regel wird eine so genannte Lappenplastik notwendig. Dabei wird ein Muskel aus der Region in den Defekt gelegt und kann so verschlossen werden.

Herr T.: Wie lange dauert der Krankenhausaufenthalt?

Dr. Tomislav Dodic: Bei dieser Operation ist eine Schienenruhigstellung für zehn Tage notwendig. Der stationäre Aufenthalt beträgt meistens zwischen zwei und drei Wochen.

 

Anfrage von Frau H.

Frau H.: Ich bin 49 Jahre alt und leide unter sehr stark hängenden Oberlidern. Was genau wird bei einer Oberlidstraffung gemacht?

Dr. Tomislav Dodic: Bei einer Oberlidstraffung wird die überschüssige Haut der Oberlider operativ entfernt. Die entstehende Narbe wird dabei in die Umschlagsfalte gelegt, so dass sie nicht auffällt. In wenigen Fällen wird noch ein Fettpolster entfernt.

Frau H.: Ist das ambulant möglich?

Dr. Tomislav Dodic: Die Operation ist in Lokalanästhesie sehr gut durchführbar und wird von meiner Seite ausschließlich ambulant angeboten.

Frau H.: Wie lange dauert es, bis man danach wieder gesellschaftsfähig ist?

Dr. Tomislav Dodic: In den ersten drei Tagen können die Augen deutlich anschwellen. Hier kommt es darauf an, in den ersten Tagen konsequent zu kühlen. Meistens ist die Schwellung bereits nach einer Woche fast vollständig zurückgegangen. Nach sieben Tagen können auch die Fäden entfernt und ein eventueller Bluterguss kann dann überschminkt werden.

 

Anfrage von Frau R.

Frau R.: Ich würde gerne eine Fettabsaugung durchführen lassen. Ich habe gehört, dass man danach Kompressionswäsche tragen muss, stimmt das?

Dr. Tomislav Dodic: Ja, nach einer Fettabsaugung ist es zwingend notwendig, Kompressionswäsche zu tragen. Diese sollte vor der Operation angepasst werden. Wir gehen so vor, dass wir dem Patienten die Kompressionswäsche direkt nach der OP noch im Operationssaal anziehen. Insgesamt sollte sie bis zu sechs Wochen getragen werden.

Frau R.: Wie groß sind die Narben?

Dr. Tomislav Dodic: Je nach Region, die abgesaugt werden soll, sind mehrere kleine Zugänge notwendig. Diese sind jeweils etwa einen Zentimeter groß und werden idealerweise in Hautfalten oder anatomische Übergänge gelegt, so dass sie nicht direkt sichtbar sind.