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Ihre Blutspende kann entscheidend sein!

Unfallopfer sind auf schnelle Hilfe durch Bluttransfusionen angewiesen. Ebenso Patienten mit großen Operationen (z.B. Herz- oder Bauchoperationen, Transplantationen), Leukämie-Patienten und Neugeborene. Da es bislang noch keine Ersatzstoffe für Blut gibt und in näherer Zukunft auch wahrscheinlich nicht geben wird, sind Patienten, die Blut benötigen, nach wie vor auf die Bereitschaft gesunder Personen, Blut zu spenden, angewiesen.

Am Klinikum Wetzlar gibt es einen eigenen Blutspendedienst. Aufgrund der Spendebereitschaft zahlreicher Personen überwiegend aus dem Lahn-Dill-Kreis können wir die Versorgung der Patienten in den Lahn-Dill-Kliniken sicherstellen. Nationale Versorgungsengpässe mit Blutprodukten führen in der Regel nicht dazu, dass planbare Eingriffe verschoben werden müssen. Wir entnehmen pro Jahr ca. 10.000 Blutspenden von freiwilligen Blutspendern.

Zusätzlich können Patienten, bei denen ein größerer operativer Eingriff geplant ist, Eigenblut spenden. Eigenblut wird in der Regel maximal 6 Wochen vor dem Operationstermin entnommen und dann während oder nach dem Eingriff verabreicht. Eigenblutspenden werden insbesondere für orthopädische Patienten der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie in unserem Hause sowie der Orthopädischen Klinik in Braunfels, bei denen z. B. ein Hüftgelenksersatz oder ein Eingriff an der Wirbelsäule geplant ist, durchgeführt.

Für die Versorgung der Patienten mit Blut werden jährlich ca. 13000 Blutkonserven benötigt. Insbesondere Unfallopfer sind auf eine schnelle Hilfe durch Bluttransfusionen angewiesen. Auch große Operationen (z. B. Gefäß- oder Bauchoperationen) wären ohne Bluttransfusionen nicht möglich. Weiterhin benötigen Patienten mit anderen schweren Erkrankungen (z. B. Tumorerkrankungen, Leukämiepatienten, Dialysepatienten) häufig über Jahre regelmäßig Blutkonserven. Der Bedarf an Blutkonserven ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Da es bislang noch keine Ersatzstoffe für Blut gibt und in näherer Zukunft auch wahrscheinlich nicht geben wird, sind Patienten, die Blut benötigen, nach wie vor auf die Bereitschaft gesunder Personen, Blut zu spenden, angewiesen.

Jede Person, die Blut spenden will, muss bei der Erstspende über 18 Jahre alt sein. Zu jedem Spendetermin muss ein gültiges Personaldokument (z.B. Personalausweis, Reisepass, Führerschein) vorgelegt werden. Verschiedene Krankheiten, Impfungen, Medikamente, medizinische Untersuchungen, Operationen, Auslandsaufenthalte usw. können dazu führen, dass ein Spender für einen begrenzten Zeitraum oder für immer nicht in Frage kommt. Die hohe Qualität und Sicherheit der hergestellten Blutprodukte wird u. a. durch eine ärztliche Untersuchung der Blutspender vor jeder Blutspende gewährleistet. Darüber hinaus sind Blutprodukte in den letzten Jahren durch sehr aufwendige Laboruntersuchungen sehr sicher geworden, so dass eine Ansteckung mit infektiöser Gelbsucht oder AIDS-Viren so gut wie ausgeschlossen ist.